Rolf-Bernhard Essig: „Ich kenn doch meine Pappenheimer! — Wunderbare Geschichten hinter sprichwörtlichen Orten“

Die meisten von uns sprechen und schreiben, ohne groß darüber nachzudenken, wo die Redewendungen, die wir täglich und selbstverständlich benutzen, ihren Ursprung haben. Daher ist es grundsätzlich zu begrüßen, dass seit einiger Zeit eine verstärkte Neigung zu verspüren ist, sich mit den Wurzeln des eigenen Wortschatzes zu beschäftigen. Ja, es scheint sogar eine Art Mode …

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Dunja Ramadan: „Khalid und das wilde Sprachpferd — Geflüchtete begegnen der deutschen Sprache“

Sprache ist eine unhintergehbare Voraussetzung für Kommunikation. Alles was wir wahrnehmen, formulieren wir in unserem Kopf anhand von Begriffen. Auch um unsere Gefühle auszudrücken oder unsere Wünsche zu artikulieren, benötigen wir Sprache. Nur wenn wir etwas auch benennen können, können wir es auch erkennen. Kurzum: Sprache ist das Basis-Werkzeug eines jeden Menschen zur Erschließung der …

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Matthias Heine: „Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland — Wie der Erste Weltkrieg die deutsche Sprache für immer veränderte“

In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg war die deutsche Sprache auf Expansionskurs. In den neuerworbenen Kolonien in Afrika, im Pazifik und in China wurde Deutsch gesprochen und in Schulen gelehrt. „In den Kolonien in Afrika, China und im Südwestpazifik redeten Soldaten, Priester, beamte und Kolonisten Deutsch und brachten so auch Einheimische dazu, sich immer …

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Katharina Mahrenholtz, Dawn Parisi: „Luftikus und Tausendsassa — Verliebt in 100 vergessene Wörter“

Luftikus und Tausendsassa gehört zu jener Kategorie von Büchern, die man nicht vermisst, solange sie nicht geschrieben wurden, die man aber keinesfalls mehr missen möchte, sobald man sie in den Händen hält. — Wunderbar! Eine hübsche kleine Sammlung von 100 Wörtern, die nahezu in Vergessenheit geraten sind — oder zumindest nur noch von uns älteren …

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Karl-Wilhelm Weeber: „Das antike Rom — Eine Kulturgeschichte in zeitgenössischen Quellen“

Wenn wir heute über das antike Rom lesen, so handelt es sich stets um eine Rückschau, um einen Blick in die Vergangenheit. Wie aber haben die Menschen zu jener Zeit diese Weltstadt erlebt? Was haben die Bewohner und Besucher des antiken Roms empfunden, als sie diese Stadt betraten? Der Altphilologe Karl-Wilhelm Weeber hat sich auf …

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Anatol Stefanowitsch: „Eine Frage der Moral — Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen“

Sie lesen die Rezension eines Bekehrten. Na ja, zumindest teilweise bekehrt. Wie vielen von uns ging mir auch lange Zeit die Forderung nach einem politisch korrekten Sprachgebrauch auf die Nerven. Ich hielt sie zwar grundsätzlich für richtig, jedoch in vielen Fällen einfach nur für überzogen und übertrieben korrekt. Dann fiel dieses Büchlein auf den Schreibtisch. …

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Abdul Abbasi, Allaa Faham: „Eingedeutscht — Die schräge Geschichte unserer Integration“

Zwei junge Männer aus Syrien. Sie leben seit einigen Jahren in Deutschland und studieren hier. Ihr Plan war, ihren Landsleuten etwas die Angst zu nehmen, und eventuell, interessierten Deutschen etwas über den Ursprung ihrer Verhaltensweisen zu erklären. Über diesen Ansatz kamen sie zu ihrer Comedian-Karriere. Denn die Erkenntnis war: Humor muss sein. Durchaus zum Schmunzeln, …

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Kathrin Kunkel-Razum u. a.: „Warum es nicht egal ist, wie wir schreiben“

Wenn man täglich liest, sei es beruflich oder zum Vergnügen, bekommt man unweigerlich den Eindruck, dass es vielen Autoren offenbar relativ egal ist, wie sie schreiben oder ob sie den Anforderungen der deutschen Rechtschreibung gewachsen sind. Offensichtlich gibt es auch viele Autoren, die sich allein auf die automatischen Korrektur-Module ihrer Textprogramme verlassen — ein folgenreicher …

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Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: „Richtig gendern — Wie Sie angemessen und verständlich schreiben“

Richtig gendern — warum eigentlich? Es ist immer wieder faszinierend, welchen Einfluss der jeweils aktuelle Stand der kulturellen Sonne auf die Länge unserer Schatten haben kann. Was die meisten von uns vor zehn oder zwanzig wahrscheinlich für einen ziemlich schlechten Witz gehalten hätten, ist heute nicht nur zu einer Frage des guten Anstands geworden, sondern …

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Dudenredaktion (Hg.): „Der Duden — Band 1: Die deutsche Rechtschreibung“

Dick, schwer und solide liegt die 27. Auflage des Duden auf dem Tisch. Da könnte ein mittleres Erdbeben den Berliner Boden erschüttern, der Duden würde sich um keinen Zentimeter von der Stelle bewegen. Eine derartige Präsenz und Materialität macht sinnlich: Sanft streichen die Finger über den festen Einband, vorsichtig öffnen sie das neue Buch, durchblättern …

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