Jo Failer: „Ich denk nicht dran — Ein Vermächtnis zu Lebzeiten“

Manche Bücher kann man nicht einfach nur lesen, sondern man muss sie betreten — wie ein Raum, dessen Wände sich langsam verschieben, während man noch versucht, die Tür hinter sich zu schließen. Jo Failers „Ich denk nicht dran — Ein Vermächtnis zu Lebzeiten“ gehört zu diesen seltenen, verstörend stillen und zugleich eigentümlich hellen Texten, die …

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Wolfgang Ullrich: „Memokratie — Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik“

Wissenschaft ist mitunter ein hartes Geschäft. In manchen Disziplinen muss sich der Forschende mit Inhalten auseinandersetzen, die schwer zu ertragen sind. Umso größer ist die Bewunderung für jene Forschenden, die sich auf der Suche nach Erkenntnis ganz bewusst in jene Gefahrenzonen geistiger Umnachtung, bösartiger Absichten und des gemeingefährlichen Schwachsinns begeben. Die neuen Formen der autoritären …

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Rabea Weihser: „Wie wir so schön wurden — Eine Biografie des Gesichts“

Rabea Weihser gehört zu jener Generation von Kulturjournalistinnen, die ihre intellektuelle Sozialisation im Feuilleton und im digitalen Diskurs zugleich erfahren haben. Als Redakteurin bei der Wochenzeitung Die Zeit hat sie sich immer wieder mit Fragen von Körperpolitik, Popkultur und Geschlechterbildern beschäftigt; ihr Schreiben ist geprägt von jener Mischung aus essayistischer Beweglichkeit und feuilletonistischer Zuspitzung, die …

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Ulrike Gastmann: „Lessons for Life — 99 Menschen, die dein Leben besser machen“

Ulrike Gastmanns Lessons for Life liest sich wie ein Rendezvous mit neunundneunzig klugen Stimmen. Der Band versammelt kurze Porträts von Künstlern, Sportlern und Denkern – von Patti Smith über Roger Federer bis Jane Goddall — und destilliert aus jedem Leben eine Lektion. Heraus kommt kein Ratgeber im üblichen Sinn, sondern ein fein komponiertes Kompendium von …

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Brianna Wiest: „The Life that´s waiting – Befreie Dich von negativen Gedanken und finde Deinen Weg“

Am Anfang braucht es die Stille, den Moment wenigstens vorübergehender Absonderung und des Rückzugs aus dem Lärm unserer hektischen Gegenwart. Erst in dieser Stille können wir die leise Stimme in unserem Innern wieder hören. Es ist jene Stimme, die uns aus der Tiefe unserer unbewussten Grübeleien entgegenhallt – The Life That’s Waiting – Befreie dich …

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Charlotte Mew: „Einige Arten zu lieben – Erzählungen“

Charlotte Mew – das ist eine Stimme, die flüstert und zerschneidet, die streichelt und sticht, die verstört, entzückt und sich nie ganz einfangen lässt. Mit der Erzähl- und Gedichtsammlung Einige Arten zu lieben liegt nun ein auf Deutsch zugängliches Konzentrat eines Werks vor, das so eigen ist, dass es weder im Kanon seiner Zeit noch …

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Christopher Ryan und Cacilda Jethá: „Sex – Die wahre Geschichte“

Es ist hilfreich, wenn man gleich zu Anfang mit einigen Missverständnissen aufräumt: Wir stammen nicht von den Affen ab; wir sind Affen, genauer gesagt: Menschenaffen! Wir Menschen der westlichen Welt haben eine ziemlich verkorkste Wahrnehmung, wenn wir wirklich glauben, dass wir als Menschen „über“ der Natur stünden. Machen wir uns nichts vor! Wir sind bestenfalls …

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Juri Felsen: „Getäuscht“

Juri Felsen, geboren 1894 in Sankt Petersburg als Nikolai Freudenstein, war ein russischer Schriftsteller, dessen literarisches Schaffen lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Erst in den letzten Jahren wurde sein Werk wiederentdeckt und gewürdigt. Nach der Russischen Revolution emigrierte er 1921 nach Europa und ließ sich 1923 in Paris nieder. Dort etablierte er sich als …

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Kate Summerscale: „Das Buch der Phobien und Manien — Eine Geschichte der Welt in 99 Obsessionen“

Der Begriff der Phobie (abgeleitet von Phobos, dem griechischen Gott der Furcht) wurde ursprünglich vor allem für die Symptome einer körperlichen Krankheit verwendet, bis Benjamin Rush, einer der Gründervater der Vereinigten Staaten von Amerika, ihn erstmals auf psychische Erkrankungen anwendete. Die erfolgreiche Sachbuchautorin und Journalistin Kate Summerscale führt in ihr neues Buch über die bunte …

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