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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Barbara Schmutz: „Brainstorming — 300 Fragen an das Gehirn“

Bei manchen klappt es gar nicht; bei anderen klappt es manchmal, und bei wenigen klappt es anscheinend richtig gut: Wenn ich meinem Gehirn Fragen stelle, kann es sein, dass ich eine Antwort bekomme, was allerdings noch nichts über deren Qualität besagt. Manchmal gibt es auch gar keine Antwort, nur white noise im Kopf. Bei manchen […]

Diana Kinnert: „Die neue Einsamkeit — Und wie wir sie als Gesellschaft überwinden können“

„Einsamkeit hat viele Namen …“ sang einst Christian Anders, und um Einsamkeit geht es auch in Diana Kinnerts neuem Buch; es geht um „Die neue Einsamkeit — Und wie wir sie als Gesellschaft überwinden können“. Diana Kinnert, das ist die junge Dame mit dem Hut, aber das klingt auch irgendwie schon wieder ein wenig zu […]

Jenny Odell: „Nichts tun – Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen“

Eine junge amerikanische Frau schreibt über die Nöte der digitalisierten Jugend der Welt. Man kann längst nicht mehr national differenzieren; bestenfalls graduell sind die Unterschiede jenes global zu beobachtenden Phänomens digitaler Verwahrlosung. Ohne an dieser Stelle zu spenglern und den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören zu wollen, kann man dennoch festhalten, dass sich die Wirklichkeit in […]

Axel Hacke: „Wozu wir da sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“

Es gibt Autoren und Bücher, auf die man sich einlassen muss, um einen echten Nutzen aus ihnen ziehen zu können. Axel Hacke gehört — zumindest für mich — dazu. Während ich eines seiner letzten Bücher (vielleicht zu Unrecht?) schon bald wieder zur Seite und dann auch recht unversöhnlich rezensiert hatte, habe ich mir bei diesem […]

Edward Bullmore: „Die entzündete Seele — Ein radikal neuer Ansatz zur Heilung von Depressionen“

Professor Bullmore zeigt anschaulich und mitreißend die Zusammenhänge zwischen Seele und Immunsystem auf. Es geht um Entzündungen, die in der Folge Depressionen anschieben, verstärken oder in kleinerem Ausmaß auch überhaupt erst auslösen können. Er schafft es fundiert, logisch aufgebaut und verständlich. Das Ganze in einer Art, die man von amerikanischen Autoren kennt: begeistert vom Thema, […]

Daniel Chamovitz: „Was Pflanzen wissen — Wie sie schmecken, hören und sich erinnern“

Der Autor möchte hier nicht die Verwandtschaft von Mensch und Pflanze schildern. Als das 1974 durch populärwissenschaftliche Abhandlung versucht wurde, ging auch teilweise die Wissenschaft auf dubiose Pfade. Seitdem sind Jahrzehnte vergangen und die Forschung hat große Fortschritte gemacht. In der Pflanzenbiologie erkennt man nun die Sinne der Pflanzen. Sie sind ungeahnt komplex, teilweise mehr […]

Silvia Bürkle: „Heimliche Entzündungen“

Der Titel sagt bereits alles. Schon länger werden die kleinen und oft nicht bemerkten Entzündungen im Körper als Ursache für manch schlimmere Krankheiten verdächtigt. Es gibt dazu einiges an Literatur. Dies Buch jedoch macht Laune beim Lesen. Im lockeren und klar verständlichen Ton werden einige Punkte erklärt: Was ist eine Entzündung? / So arbeitet unser […]

Jason & Mirco von Juterczenka: „Wir Wochenendrebellen“

Spannend, spannend — so kann Leben sein. Jason ist 12 Jahre alt. Und jung. Und sehr eigen. Denn er ist Autist mit Asperger-Syndrom. Als Behinderung sehen weder er noch seine Familie es. Denn es ist richtig so, wie es ist. Jason ist richtig so, wie er ist. Und seine Familie unterstützt ihn dabei, in diesem […]

Susannah Walker: „Was bleibt — Über die Dinge, die wir zurücklassen“

Was bleibt von uns übrig, wenn wir tot sind? — Diese Frage wird sich jeder früher oder später stellen. Die Antwort fällt nicht selten ernüchternd aus: Was übrigbleibt, sind vielleicht die eigenen Kinder oder auch Kunstwerke, falls man Künstler ist; es bleiben den Hinterbliebenen aber vor allem Erinnerungen und die Dinge, die man zurücklässt. Genau […]

Steven Pinker: „Aufklärung jetzt — Für Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt. Eine Verteidigung.“

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Das schrieb Immanuel Kant in seinem berühmten Essay „Was ist Aufklärung?“ im Jahre 1784. Als Kant diese kurze Schrift verfasste, war jene Epoche, die wir heute als Aufklärung (Enlightenment, Siècle des Lumières, Siglo de las Luces, просвещéние) bezeichnen, schon seit einigen Jahrzehnten ein internationales Phänomen, eine Zeit […]

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