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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Stefan Geyer (Hg.): Die Kunst des Gehens – Ein literarischer Wegbegleiter“

Gehen scheint eine der banalsten Tätigkeiten zu sein, doch es ist viel mehr, als nur den einen Fuß vor den anderen zu setzen und sich im Raum fortzubewegen. Gehen ist eine Kunst, wenn man versteht, diese Kunst zu praktizieren! Zugegeben, das klingt ein wenig nach Zen, als meditative Aufhebung aller Sorgen und Wünsche durch die […]

Doris Dörrie: „Leben Schreiben Atmen – Eine Einladung zum Schreiben“

Man kennt Doris Dörrie als Regisseurin und Autorin zahlreicher Filme, Romane, Kurzgeschichten und Kinderbücher; weniger bekannt ist ihre Lehrtätigkeit an der Filmhochschule München, an der sie Creative Writing unterrichtet und auch hin und wieder Schreib-Workshops gibt. Aus dieser Tätigkeit scheint auch das vorliegende Buch entsprungen zu sein, und so ist der Hintergrund schnell erklärt. Interessant […]

Henriette Kuhrt, Sarah Paulsen: „Im Dschungel des menschlichen Miteinanders — Ein Knigge für das 21. Jahrhundert“

Gute Manieren und ein angenehmes Auftreten in der Öffentlichkeit sowie eine gewisse Gewandtheit im Umgang mit anderen Menschen sind auch heute noch Zeichen einer guten Kinderstube. Doch zugegeben, der gute alte Knigge ist doch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Das dachten sich wohl auch die beiden Autorinnen des vorliegenden Buches, eines Führers durch […]

Andreas Neuenkirchen: „Kann man sagen, muss man aber nicht – Die größten Sprachaufreger im Deutschen“

Ist Ihr Wording veraltet? Sind Sie proaktiv, aber Sie tun sich schwer damit, mit den Kids auf Augenhöhe zu sprechen? Vielleicht liegt es ja an Ihrem Alter, dass Sie nicht mehr richtig performen! Spätestens dann sollten Sie sich mal kurzschließen mit Leuten aus der Szene. Die können Ihnen schnell ein Update geben und Ihren Speech […]

Tillmann Bendikowski: „Ein Jahr im Mittelalter – Essen und Feiern, Reisen und Kämpfen, Herrschen und Strafen, Glauben und Lieben“

Es gibt nur wenige Historiker, die in der Lage sind, so anschaulich und interessant über den Gegenstand ihrer Forschung zu schreiben, wie Tillmann Bendikowski. Diese Begabung hat der Autor auch schon in früheren Büchern bewiesen, in denen es um solch unterschiedliche Themen wie die Varus-Schlacht oder um den Sommer 1914 ging. Nun reisen wir mit […]

Diana Kinnert: „Die neue Einsamkeit — Und wie wir sie als Gesellschaft überwinden können“

„Einsamkeit hat viele Namen …“ sang einst Christian Anders, und um Einsamkeit geht es auch in Diana Kinnerts neuem Buch; es geht um „Die neue Einsamkeit — Und wie wir sie als Gesellschaft überwinden können“. Diana Kinnert, das ist die junge Dame mit dem Hut, aber das klingt auch irgendwie schon wieder ein wenig zu […]

Jenny Odell: „Nichts tun – Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen“

Eine junge amerikanische Frau schreibt über die Nöte der digitalisierten Jugend der Welt. Man kann längst nicht mehr national differenzieren; bestenfalls graduell sind die Unterschiede jenes global zu beobachtenden Phänomens digitaler Verwahrlosung. Ohne an dieser Stelle zu spenglern und den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören zu wollen, kann man dennoch festhalten, dass sich die Wirklichkeit in […]

Jonathan Aldred: „Der korrumpierte Mensch — Die ethischen Folgen wirtschaftlichen Denkens“

Je weiter man bei der Lektüre dieses spannenden Sachbuchs voranschreitet, desto bewusster wird einem, dass wir in einer Gesellschaft leben, die von Grund auf durch ein wirtschaftliches Denken geprägt ist, welches mit jener Wirklichkeit, die wir ganz unvoreingenommen und ganz für uns wahrnehmen, nicht viel zu tun hat. Das ganze Szenario lässt sich mit wenigen […]

Jens Bisky: „Berlin — Biographie einer großen Stadt“

Gepriesen sei Jens Bisky, denn er schenkt uns mit seiner Berlin-Biographie eine so umfangreiche wie aufschlussreiche Stadtansicht, die sich nicht nur würdig in die lange Reihe Berliner Stadtbiographien einreiht, sondern die bewegte Geschichte deutschen Hauptstadt aus einer aktuellen Perspektive beschreibt. Bisky Buch ist in jeder Hinsicht ein Schwergewicht. Nicht nur die knapp tausend Seiten Umfang […]

Hans Ostwald: „Berlin — Anfänge einer Großstadt. Szenen und Reportagen 1904-1908“

Vor uns liegt ein Buch, auf das ich persönlich lange gewartet habe. Es handelt sich um eine Auswahl von Texten aus den „Großstadtdokumenten“, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Hans Ostwald herausgegeben und zum Teil auch von ihm selbst verfasst wurden. Lange Zeit waren diese Texte in Vergessenheit geraten und wurden nur zu Forschungszwecken herangezogen, […]

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