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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Emmeline Pankhurst: „Suffragette — Die Geschichte meines Lebens“

Emmeline Pankhurst (1858–1928) war eine herausragende Persönlichkeit der englischen Frauenbewegung und eine zentrale Figur im Kampf um das Frauenwahlrecht. Geboren in Manchester in eine politisch engagierte Familie, wurde sie früh mit sozialen und politischen Themen konfrontiert. Ihre Mutter nahm sie bereits als Kind zu Frauenversammlungen mit, was ihr Interesse an der Frauenbewegung weckte. In der […]

Valentin Groebner: „Gefühlskino — Die gute alte Zeit aus sicherer Entfernung“

Der Begriff „Nostalgie“ ist ein großer und unbestimmter Behälter, den man mit einer ganzen Reihe von abstrakten Worten füllen kann, die alles und nichts bedeuten können: „Autonomie“, „Freiheit“, „Verantwortung“, „Gedächtnis“, „Solidarität“ usw. Es gibt also nicht die eine Nostalgie, sondern beliebig viele verschiedene Arten von Nostalgie; ein nostalgisches Gefühl, schreibt der Historiker Valentin Groebner, ist […]

Zeinab Badawi: „Eine afrikanische Geschichte Afrikas — Vom Ursprung der Menschheit bis zur Unabhängigkeit“

Der afrikanische Kontinent ist die „Wiege der Menschheit“ und ein territoriales Gebilde von derzeit 55 Nationalstaaten, in denen ca. 1,4 Milliarden Menschen leben. Afrika nimmt etwa 20 Prozent der Landfläche unseres Planeten ein. — Wie will man die Geschichte Afrikas in einem einzigen Buch erzählen? Ist solch ein Versuch nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt?! […]

Andrea Löw: „Deportiert. ‚Immer mit einem Fuß im Grab‘ — Erfahrungen deutscher Juden“

Die Deportationen jüdischer Mitbürger und anderer stigmatisierter Gruppen während der Zeit des Nationalsozialismus stellen eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte dar. Diese systematische Verfolgung, Ausgrenzung und Vernichtung begann mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 und fand ihren schrecklichen Höhepunkt während des Zweiten Weltkriegs. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begann eine schrittweise Entrechtung und Ausgrenzung […]

Andreas Schwab: „Freiheit, Rausch & schwarze Katzen — Eine Geschichte der Bohème“

Die Geschichte der Bohème in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis ins frühe 20. Jahrhundert ist ein faszinierendes Kapitel der europäischen Kulturgeschichte. Sie bezieht sich auf eine subkulturelle Bewegung, die sich in den großen Metropolen Europas, insbesondere in Paris, entwickelte und eine Gruppe von Künstlern, Schriftstellern, Musikern und Intellektuellen umfasste, die einen unkonventionellen Lebensstil […]

Jenny Erpenbeck: „Heimsuchung“

Heimat. Ein Wort, das in jedem von uns unterschiedliche Bilder und Gefühle hervorruft. Für manche ist es ein konkreter Ort – ein Haus, eine Stadt, ein Land. Für andere ist es ein Gefühl von Zugehörigkeit, von Sicherheit und Geborgenheit, das nicht an einen physischen Ort gebunden ist. Der Begriff „Heim“ hingegen scheint intimer, persönlicher, näher […]

Michael Bienert: „Das aufgeklärte Berlin — Literarische Schauplätze“

Die Aufklärung war eine bedeutende intellektuelle Bewegung im 18. Jahrhundert, die Vernunft, Wissenschaft und individuelle Freiheit betonte. In Berlin, der Hauptstadt Preußens, nahm diese Bewegung eine besonders lebendige und einflussreiche Form an. Berlin wurde zu einem Zentrum der Aufklärung dank der Unterstützung von Königen wie Friedrich II., bekannt als Friedrich der Große, und der Aktivitäten […]

Reiner Pommerin: „Die NS-Rassenpolitik und die Bundesrepublik“

Die NS-Rassenpolitik war ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie und prägte die Zeit des Dritten Reichs von 1933 bis 1945. Diese Politik basierte auf einer rassistischen Weltanschauung, die die Überlegenheit der „arischen“ Rasse propagierte und eine hierarchische Einteilung der Menschheit vornahm. Die Nationalsozialisten, angeführt von Adolf Hitler, setzten diese Ideologie in Form systematischer Diskriminierung, Verfolgung […]

Maria Leitner: „Hotel Amerika“

„Sie hat mehr von der Welt gesehen als die meisten Frauen ihrer Zeit“, schreibt Katharina Prager in ihrem lesenswerten Nachwort über die deutsche Schriftstellerin Maria Leitner (1892-1942). Maria Leitner war eine bemerkenswerte deutsche Schriftstellerin und Journalistin, die 1892 in Varaždin, Österreich-Ungarn, geboren wurde. Sie war bekannt für ihre sozialkritischen Werke und Reportagen, die sie vor […]

Stefan Matuschek: „Die Romantik — Themen, Strömungen, Personen“

Die Epoche der Romantik, die etwa von 1795 bis 1840 andauerte, war eine kulturelle und intellektuelle Bewegung, die sich als Gegenbewegung zur Rationalität und den ideologischen Prinzipien der Aufklärung entwickelte. Die Romantik betonte Emotionen, Individualität und die subjektive Wahrnehmung der Welt. Sie wandte sich gegen die Industrialisierung und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen und suchte […]

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