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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Eric Hobsbawm: „Das lange 19. Jahrhundert: Europäische Revolution, Die Blütezeit des Kapital, Das Imperiale Zeitalter (3 Bände)“

Es ist dem Theiss-Verlag zu verdanken, dass wir nun erstmals seit Jahrzehnten eine Neuauflage der drei bedeutenden Geschichtswerke von Eric Hobsbawm über das lange 19. Jahrhundert zur Verfügung haben. Der britische Historiker und überzeugte Marxist Eric Hobsbawm hat in seinen drei Hauptwerken Europäische Revolutionen, Die Blütezeit des Kapitals und Das imperiale Zeitalter das Bild, welches […]

Dorothee Nolte: „Wilhelm von Humboldt — Ein Lebensbild in Anekdoten“

Wenn man sich ein Bild von einem Menschen machen möchte, so ist ein tabellarischer Lebenslauf gewiss nicht geeignet, eine realistische Vorstellung zu bekommen. Viel schneller führen Erzählungen von Menschen, die mit ihm bekannt sind, zum Ziel. Mit anderen Worten sind vor allem kleine Anekdoten in der Lage, auf angenehme Weise eine Vielzahl von Eckpunkten zu […]

Jürgen Osterhammel: „Die Flughöhe der Adler — Historische Essays zur globalen Gegenwart“

Adler sind schöne Tiere. Erhaben gleiten sie in großer Höhe durch die Lüfte, lassen sich von der Thermik treiben und haben trotz aller Gelassenheit, die ihr Flug ausstrahlt, stets ihre Adleraugen auf das Geschehen weit unter ihnen gerichtet. Adler haben alles im Blick und beobachten ganz genau, was sich unten am Boden tut. Unten am […]

Volker Meid: „Reclam-Buch der deutschen Literatur“

Es gibt verschiedene Arten und Weisen, sich mit deutscher Literatur zu beschäftigen. Zunächst liegt es nahe, sich den wichtigsten und interessantesten Werken der deutschen Literaturgeschichte zu widmen, hier einen Goethe, da einen Jean Paul und danach vielleicht einen Theodor Fontane zu lesen. Die Auswahl der Lektüre kann heuristisch oder chronologisch erfolgen, man kann sich in […]

Hans-Peter Föhrding, Heinz Verfürth: „Als die Juden nach Deutschland flohen — Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte“

Zunächst stutzt man. Glaubt, den Titel nicht richtig gelesen zu haben. Doch dann packt einen die Neugier, und man schlägt das Buch auf, blättert ein wenig darin herum — und ist gefangen. Das Buch lässt einen nicht mehr los, denn es zieht den Leser mitten hinein in die unmittelbare Nachkriegszeit, als in Deutschland und in […]

Wolfgang Brenner: „Zwischen Ende und Anfang — Nachkriegsjahre in Deutschland“

Die Älteren unter uns haben vielleicht noch von ihren Eltern, die Jüngeren von den Großeltern erzählt bekommen, wie das damals so war: nach Kriegsende und in den ersten Jahren, bevor sich 1949 die beiden deutschen Teilstaaten gründeten. Doch was in diesen Erzählungen an uns Nachgeborene weitergegeben wurde, sind oft schiefe Bilder, die aus den eigenen […]

Gerhard R. Kaiser (Hg.): „Deutsche Berichte aus Paris 1789-1933 – Zeiterfahrung in der Stadt der Städte“

Ah, Paris! Die Stadt der Städte! Paris hat schon immer die Fantasien beflügelt, Emotionen geweckt und Illusionen ausgelöst. Nicht erst als die „Hauptstadt des XIX. Jahrhunderts“, wie sie Walter Benjamin nannte, verzauberte Paris die Reisenden, sondern das war wohl schon immer so. Bestimmt vermochte selbst das antike Lutetia durch seine Größe, seinen Reichtum seinen nternationalen […]

Barbara Piatti (Hg.): “Von Casanova bis Churchill — Berühmte Reisende auf ihrem Weg durch die Schweiz”

Die Schweizer Literaturwissenschaftlerin Barbara Piatti hat im Badener Hier-und-Jetzt-Verlag eine Anthologie bedeutender Schweiz-Reisen zusammengestellt. Die Orientierung an literarischen Vorlagen, an Tagebüchern und Notizen, aber auch an fiktionalen Texten berühmter Schweiz-Reisender mag für eine Literaturwissenschaftlerin naheliegend sein, doch diese Anthologie ist viel mehr als eben nur eine Anthologie. Wie die Herausgeberin in ihrer Einleitung schreibt, geht […]

Erich Kästner: „Notabene 45 – Ein Tagebuch“

Erich Kästner ist bekannt für seine spitze Zunge und seinen lakonischen Humor. Beides lässt er nicht nur in seinen zahlreichen Romanen, Erzählungen und Gedichten aufblitzen, sondern auch in seinen Tagebuchaufzeichnungen. Als einer, der dageblieben ist, als der Terror des Dritten Reiches die halbe Welt verwüstete, hat er in kleinen unauffälligen Kladden fleißig notiert, was er […]

Peter Hoeres: „Die Kultur von Weimar – Durchbruch der Moderne“

Mit seinen rund vier Millionen Einwohnern war Berlin in der 1920er Jahren die drittgrößte Stadt Europas nach London und Paris. Der Erste Weltkrieg war verloren, das Kaiserreich zerschlagen, und die junge Weimarer Demokratie stand auf wackligen Füßen; bald schon lieferten sich Kommunisten und Faschisten – auch und gerade in Berlin – erbitterte Straßenschlachten. Doch gleichzeitig […]

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