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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Jason & Mirco von Juterczenka: „Wir Wochenendrebellen“

Spannend, spannend — so kann Leben sein. Jason ist 12 Jahre alt. Und jung. Und sehr eigen. Denn er ist Autist mit Asperger-Syndrom. Als Behinderung sehen weder er noch seine Familie es. Denn es ist richtig so, wie es ist. Jason ist richtig so, wie er ist. Und seine Familie unterstützt ihn dabei, in diesem […]

Katharina Grätz: „Alles kommt auf die Beleuchtung an — Theodor Fontane – Leben und Werk“

Im Fontanejahr 2019 hat man den Eindruck, dass der gütige alte Herr, unser „Wanderer durch die Mark Brandenburg“, der „bedeutendste Vertreter des Bürgerlichen Realismus“, Theodor Fontane nicht nur als Projektionsfläche für die kollektive Sehnsucht nach einer vermeintlich guten alten Zeit herhalten muss, sondern auch groß angelegten marktstrategischen Prozeduren unterworfen wird, die sein Leben und Werk […]

Hans-Dieter Rutsch: „Der Wanderer — Das Leben des Theodor Fontane“

Die vorliegende Fontane-Biografie von Hans-Dieter Rutsch geht einen anderen, aber sehr interessanten Weg als die meisten Biografien, die zum Fontane-Jahr 2019 erschienen sind. „Der Wanderer“ nimmt den Leser mit auf eine Wanderung durch das Leben von Theodor Fontane. Doch was genau soll man darunter verstehen? Theodor Fontane wird noch heute — wie schon in seinen […]

Günther Rüther: „Theodor Fontane — Aufklärer – Kritiker – Schriftsteller“

Wem die im Fontane-Jahr 2019 neu erschienenen „großen“ Biografien zu wuchtig sind und wer es lieber praktisch und kompakt mag, für den ist vielleicht das in der Weimarer Verlagsgesellschaft erschienene Buch von Günther Rüther interessant. Der Politikwissenschaftler Dr. Günther Rüther, Jahrgang 1948, war bis 2014 Leiter der Abteilung Begabtenförderung und Kultur der Konrad-Adenauer-Stiftung und lehrt […]

Iwan-Michelangelo D´Aprile: „Fontane — Ein Jahrhundert in Bewegung“

Im Fontane-Jahr 2019 wird der Buchmarkt anlässlich des 200. Geburtstags Theodor Fontanes mit einer ganzen Reihe von Biografien geflutet. Viele sind hervorragend geschrieben, entsprechen den hohen Anforderungen des heutigen Lesepublikums an den Biografen und gewähren einen mehr als umfassenden Einblick in das Leben und Werk Fontanes. Doch eine Biografie sticht aus der Menge heraus und […]

Hans Dieter Zimmermann: „Theodor Fontane — Der Romancier Preußens“

Fontane ist 2019 in aller Munde: der Grand Seigneur aus Neuruppin, der große Romancier Preußen, einer der bedeutendsten Vertreter des Bürgerlichen Realismus, Zeitzeuge und Akteur des 19. Jahrhunderts, Apotheker und Bestseller-Autor, Revolutionär und Korrespondent im preußischen Staatsdienst, Freidenker und Artikelschreiber für die erzkonservative Kreuz-Zeitung, Frauenversteher und Familienmensch, Europäer und Preuße. So vielschichtig wie das 19. […]

Ralf Junkerjürgen: „Jules Verne“

Das bürgerliche 19. Jahrhundert war das Zeitalter der Industrialisierung und der Wissenschaften. Die damalige rasante Entwicklung der für uns heute so selbstverständlichen Infrastrukturen der kommunalen Versorgung, des Verkehrs- und Kommunikationswesens legte das Fundament für die sie begleitende Industrialisierung und mit ihr der Bildung jener modernen Bürgergesellschaft, wie wir sie mit dem Beginn der Moderne identifizieren. […]

Michael Bienert: „Brechts Berlin — Literarische Schauplätze“

Bereits 1998 hatte sich der Kulturwissenschaftler und Berlinologe Michael Bienert intensiv mit Bertolt Brecht beschäftigt, war gedanklich „Mit Brecht durch Berlin“ gezogen und hatte seine Erkenntnisse in einem Insel-Taschenbuch veröffentlicht. Dieser Text der Stadt war sehr ortsbezogen und orientierte sich vor allem an Straßen und Adressen, die uns nach den Spuren suchen lassen, welche Bertolt […]

Hanns-Josef Ortheil: „Was ich liebe und was nicht“

Die Bücher von Hanns-Josef Ortheil sind bedingungslos autobiographisch. Das ist einerseits der Grund für ihre starke Authentizität und für eine realistische Abbildung unserer Wirklichkeit; andererseits birgt ein solch konsequent autobiographisches Schreiben auch immer die Gefahr eines selbstgefälligen Tones oder — schlimmer noch — der Langeweile. Es liegt nicht zuletzt an dem Schreibstil und an seiner […]

Susannah Walker: „Was bleibt — Über die Dinge, die wir zurücklassen“

Was bleibt von uns übrig, wenn wir tot sind? — Diese Frage wird sich jeder früher oder später stellen. Die Antwort fällt nicht selten ernüchternd aus: Was übrigbleibt, sind vielleicht die eigenen Kinder oder auch Kunstwerke, falls man Künstler ist; es bleiben den Hinterbliebenen aber vor allem Erinnerungen und die Dinge, die man zurücklässt. Genau […]

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