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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Christoph Wetzel: „Das Buch der Kunst“

Viele Autoren haben sich immer wieder daran versucht, eine Einführung in die Kunstgeschichte zu schreiben. Mit wechselndem Erfolg und meistens nur zum Teil gelungen. Diese Einführung macht und ist eine Ausnahme. Christoph Wetzel hat mit seinem „Buch der Kunst“, erschienen bei Reclam, das Unmögliche möglich gemacht: die Vermittlung von solidem kunsttheoretischen, kunstgeschichtlichen und kunstästhetischen Grundwissen. […]

Gerhard R. Kaiser (Hg.): „Deutsche Berichte aus Paris 1789-1933 – Zeiterfahrung in der Stadt der Städte“

Ah, Paris! Die Stadt der Städte! Paris hat schon immer die Fantasien beflügelt, Emotionen geweckt und Illusionen ausgelöst. Nicht erst als die „Hauptstadt des XIX. Jahrhunderts“, wie sie Walter Benjamin nannte, verzauberte Paris die Reisenden, sondern das war wohl schon immer so. Bestimmt vermochte selbst das antike Lutetia durch seine Größe, seinen Reichtum seinen nternationalen […]

Fred Herzog: „Modern Color“

Wie konnte ein Werk von dieser Qualität und Dimension von der Kunstgeschichte so lange nahezu unbeachtet bleiben? Diese Frage stellt der Publizist Hans-Michael Koetzle zurecht, denn Fred Herzog, geboren 1930 in Stuttgart, schreibt mit seinen Farbaufnahmen Fotografie-Geschichte. Als ein „Pionier der Farbe, als stiller, bedächtiger Revolutionär des Kodachrome“, bezeichnet er Fred Herzog. Der Farbraum, der […]

Quentin Bajac, Lucy Gallun u. a. (Hg.): “Die große Geschichte der Photographie. Die Moderne: 1920 bis 1960“

Ohne Übertreibung darf man feststellen, dass sich im New Yorker MoMA (Museum of Modern Art) die weltweit wohl wichtigste Fotosammlung befindet. Sie ist eine wahre Fundgrube von ikonischen Meisterwerken der Photographie, und es lassen sich in ihr auch immer wieder neue und überraschende Entdeckungen machen. Schon in den 1930er Jahren begann man hier, photographische Kunst […]

Karl Kraus: “Ausgewählte Werke” in vier Bänden (Hg.: Christian Wagenknecht)

Karl Kraus wurde 1874 Jičín, einer Kleinstadt im heutigen Tschechien, geboren und starb 1936 in Wien. Von 1899 bis 1933 gab er die Zeitschrift „Die Fackel“ heraus, deren alleiniger Autor er die meiste Zeit war; nur vor 1912 gab es noch andere Autoren, wie zum Beispiel Peter Altenberg, Houston Stewart Chamberlain, Egon Friedell, Else Lasker-Schüler, […]

Marius Hentea: “Tata Dada — Über das wahre Leben und die himmlischen Abenteuer des Tristan Tzara“

Fällt der Name Tristan Tzara, so scheint die erste Assoziation offensichtlich: Dada. Diese Verknüpfung ist zwar richtig, doch sie greift viel zu kurz. Der Rumäne Tristan Tzara ist zwar der Mitbegründer der Schweizer Dada-Bewegung gewesen, die 1916 im Cabaret Voltaire ihren Anfang nahm, doch schon nach wenige Monaten war diese Dada-Phase wieder vorbei. Was dann […]

Henri Cartier-Bresson: „Die Photographien“

Es ist wohl keine Übertreibung, wenn man Henri Cartier-Bresson als den einflussreichsten Photographen des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Cartier-Bresson lebte von 1908 bis 2004. Seine frühen Arbeiten wurden zu Ikonen der Leica-Photographie. Nach dem zweiten Weltkrieg hat er 1947 zusammen mit Robert Capa, David „Chim“ Seymour und George Rodger in Paris die weltbekannte, unabhängige Fotoagentur MAGNUM […]

Marion Beckers (Hg.): „Alice Lex-Nerlinger – Fotomonteurin und Malerin“

Nicht selten sind es gerade nicht die berühmten Namen der ersten Reihe, die mit ihrem Kunstschaffen ein für die jeweilige Strömung charakteristisches Bild abgeben; zu sehr überstrahlen ihre Namen die Rezeption des Publikums und lenken von der künstlerischen Aussage ab. Sondern oft sind es gerade jene Künstler aus der zweiten Reihe, in deren Werken wir […]

Peter Hoeres: „Die Kultur von Weimar – Durchbruch der Moderne“

Mit seinen rund vier Millionen Einwohnern war Berlin in der 1920er Jahren die drittgrößte Stadt Europas nach London und Paris. Der Erste Weltkrieg war verloren, das Kaiserreich zerschlagen, und die junge Weimarer Demokratie stand auf wackligen Füßen; bald schon lieferten sich Kommunisten und Faschisten – auch und gerade in Berlin – erbitterte Straßenschlachten. Doch gleichzeitig […]

Heidrun Reinhard: „Mondo Veneziano — Menschen und Paläste am Canal Grande”

Thomas Mann nannte Venedig „die unwahrscheinlichste aller Städte“. Seit Jahrhunderten beflügelt die Lagunenstadt die Fantasie ihrer Besucher. Als fester Punkt auf der Route der Grand Tour wurde Venedig zum integralen Bestandteil jeder Bildungs- und Italienreise. Die zahlreichen Eindrücke und die Erzählungen über diese faszinierende und geheimnisvolle Stadt trugen ihrerseits zur Legendenbildung bei und nährten die […]

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