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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Quentin Bajac, Lucy Gallun u. a. (Hg.): “Die große Geschichte der Photographie. Die Moderne: 1920 bis 1960“

Ohne Übertreibung darf man feststellen, dass sich im New Yorker MoMA (Museum of Modern Art) die weltweit wohl wichtigste Fotosammlung befindet. Sie ist eine wahre Fundgrube von ikonischen Meisterwerken der Photographie, und es lassen sich in ihr auch immer wieder neue und überraschende Entdeckungen machen. Schon in den 1930er Jahren begann man hier, photographische Kunst […]

Karl Kraus: “Ausgewählte Werke” in vier Bänden (Hg.: Christian Wagenknecht)

Karl Kraus wurde 1874 Jičín, einer Kleinstadt im heutigen Tschechien, geboren und starb 1936 in Wien. Von 1899 bis 1933 gab er die Zeitschrift „Die Fackel“ heraus, deren alleiniger Autor er die meiste Zeit war; nur vor 1912 gab es noch andere Autoren, wie zum Beispiel Peter Altenberg, Houston Stewart Chamberlain, Egon Friedell, Else Lasker-Schüler, […]

Marius Hentea: “Tata Dada — Über das wahre Leben und die himmlischen Abenteuer des Tristan Tzara“

Fällt der Name Tristan Tzara, so scheint die erste Assoziation offensichtlich: Dada. Diese Verknüpfung ist zwar richtig, doch sie greift viel zu kurz. Der Rumäne Tristan Tzara ist zwar der Mitbegründer der Schweizer Dada-Bewegung gewesen, die 1916 im Cabaret Voltaire ihren Anfang nahm, doch schon nach wenige Monaten war diese Dada-Phase wieder vorbei. Was dann […]

Henri Cartier-Bresson: „Die Photographien“

Es ist wohl keine Übertreibung, wenn man Henri Cartier-Bresson als den einflussreichsten Photographen des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Cartier-Bresson lebte von 1908 bis 2004. Seine frühen Arbeiten wurden zu Ikonen der Leica-Photographie. Nach dem zweiten Weltkrieg hat er 1947 zusammen mit Robert Capa, David „Chim“ Seymour und George Rodger in Paris die weltbekannte, unabhängige Fotoagentur MAGNUM […]

Marion Beckers (Hg.): „Alice Lex-Nerlinger – Fotomonteurin und Malerin“

Nicht selten sind es gerade nicht die berühmten Namen der ersten Reihe, die mit ihrem Kunstschaffen ein für die jeweilige Strömung charakteristisches Bild abgeben; zu sehr überstrahlen ihre Namen die Rezeption des Publikums und lenken von der künstlerischen Aussage ab. Sondern oft sind es gerade jene Künstler aus der zweiten Reihe, in deren Werken wir […]

Peter Hoeres: „Die Kultur von Weimar – Durchbruch der Moderne“

Mit seinen rund vier Millionen Einwohnern war Berlin in der 1920er Jahren die drittgrößte Stadt Europas nach London und Paris. Der Erste Weltkrieg war verloren, das Kaiserreich zerschlagen, und die junge Weimarer Demokratie stand auf wackligen Füßen; bald schon lieferten sich Kommunisten und Faschisten – auch und gerade in Berlin – erbitterte Straßenschlachten. Doch gleichzeitig […]

Heidrun Reinhard: „Mondo Veneziano — Menschen und Paläste am Canal Grande”

Thomas Mann nannte Venedig „die unwahrscheinlichste aller Städte“. Seit Jahrhunderten beflügelt die Lagunenstadt die Fantasie ihrer Besucher. Als fester Punkt auf der Route der Grand Tour wurde Venedig zum integralen Bestandteil jeder Bildungs- und Italienreise. Die zahlreichen Eindrücke und die Erzählungen über diese faszinierende und geheimnisvolle Stadt trugen ihrerseits zur Legendenbildung bei und nährten die […]

Michael Töteberg (Hg.): „Rainer Werner Fassbinder“ (text+kritik Nr. 103)

Rainer Werner Fassbinder war ein Unikum in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Seine subversive Art der Auseinandersetzung mit den politischen Verhältnissen machten ihn schnell zur Kultfigur des neuen deutschen Films. Seine Filme wurden zu modernen Klassikern, sein öffentliches Auftreten jedoch führte nicht selten zu Skandalen. Aber vielleicht ist beides auch gar nicht voneinander zu trennen? […]

Gerhard Paul: “Das visuelle Zeitalter — Punkt und Pixel”

Der kreisförmige Rasterpunkt und der viereckige Pixelpunkt — dies sind die beiden Urelemente des visuellen Zeitalters. Mit dieser These beginnt Gerhard Paul seine beeindruckende und umfangreiche Monographie über das visuelle Zeitalter. Seit der technischen Reproduzierbarkeit der Wirklichkeit durch die Fotografie und die reproduzierenden Drucktechniken hat sich der Blick auf die Welt — und in die […]

Philipp Blom: „Die zerrissenen Jahre — 1918-1938“

Das Buch „Die zerrissenen Jahre“ ist der zweite Teil von Philipp Bloms Geschichte der Moderne. Um wirklich verstehen zu können, warum die Jahre zwischen den beiden Weltkriegen so zerrissen waren und warum es trotzdem solch intensive und vielseitige, hoffnungsvolle und hoffnungslose zwei Jahrzehnte waren, muss man zuvor den ersten Teil „Der taumelnde Kontinent – Europa […]

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