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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Hans Hütt: „Die 50er — Ein Jahrzehnt in Wörtern“ / „Die 60er — Ein Jahrzehnt in Wörtern“

Womit hat man sich in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt? Was prägte den Alltag der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit und das Leben in der DDR zu jener Zeit? Der Journalist Hans Hütt hat in seiner neuen Buchreihe, die passenderweise im Duden-Verlag erscheint, vor allem einen genauen Blick auf eine Reihe von Begriffen geworfen, die seinerzeit […]

Prof. Dr. Markus Egert, Frank Thadeuz: „Ein Keim kommt selten allein — Wie Mikroben unser Leben bestimmen und wir uns vor ihnen schützen“

Leicht verständlich, fundiertes Wissen mit Humor geschrieben. Wenn doch jeder Fachmensch sein Wissen so der Allgemeinheit beibringen könnte! Hier wird von einem ziemlich normalen Mann — seine Frau weiß bis zu dem Buch nichts von seinem Hang zur guten Haushaltsführung — eine Menge Wissen vermittelt, denn es ist leicht verständlich geschrieben. Es werden Dinge des […]

Oskar Aichinger: „Ich bleib in der Stadt und verreise — Vom Gehen und Verweilen in Wien“

Der Musiker Oskar Aichinger ist kein gebürtiger Wiener, aber er lebt schon seit vielen Jahren in der österreichischen Hauptstadt. Jetzt ist sein Buch mit Spaziergängen durch das heutige Wien im Picus-Verlag erschienen. Es gäbe kaum einen besseren Verlag für seine Veröffentlichung als diesen Verlag, zu dessen Schwerpunkten und Spezialitäten die Reiseliteratur zählt. Man kennt vor […]

Tilman Allert: „Gruß aus der Küche — Soziologie der kleinen Dinge“

Es sind die kleinen und unscheinbaren Dinge des Alltags, die es dem Soziologen Tilman Allert angetan haben. Wäre man böswillig, so könnte man ihn also einen „Alltags-Soziologen“ nennen, eben weil er seine Aufmerksamkeit solch unscheinbaren und ephemeren Alltagsphänomenen wie dem Jubel, der Blockschokolade, dem Thermomix oder High Heels zuwendet. Doch ist nicht vielleicht das der […]

Boris von Brauchitsch (Hg.): „Alles außer Arbeit – Berliner Lust in den Zwanziger Jahren“

In seiner Einleitung bringt uns Boris von Brauchitsch auf Kurs: Er führt ein in die Alltagswelt der Zwanziger Jahre, in die entstehende Freizeitkultur und ihre bevorzugten Etablissements: das Varieté, die Kneipe, der Lunapark, das Strandbad und die Wälder. Die Weimarer Jahre waren geprägt durch die neu entstehende Massenkultur, medial begleitet von Radio und Film. Berlin […]

Stefan aus dem Siepen: „Das Buch der Zumutungen“

Ein kleines, hübsch gebundenes Bändchen mit kurzen Anekdoten zu allen wichtigen Lebenslagen, in die ein Kulturmensch in unserer Gesellschaft geraten kann. Der Klappentext informiert über den Autor: Stefan aus dem Siepen, Jahrgang 1964, nach dem Studium Eintritt in den Diplomatischen Dienst, arbeitet heute im Auswärtigen Amt und lebt in Potsdam; seit einigen Jahren betätigt er […]

Hanna Dietz: „Männerkrankheiten – Schmutzblindheit, Mitdenkschwäche, Einkaufsdemenz“

Dieses Buch ist eine Unverschämtheit! Eine völlig einseitige Darstellung! Ein Angriff auf die männliche Vormachtstellung! Und ein unglaublicher Spaß! Um mich gleich zu outen: Ja, ich bin ein Mann und ich kann nicht anders. Ich will auch gar nicht anders sein. Und doch fühlte ich mich bei der Lektüre dieses tendenziösen und absolut unkorrekten Buches, […]

Max Scharnigg: „Das habe ich jetzt akustisch nicht verstanden“

Es stimmt schon: „Häääh?!“ klingt nicht halb so intelligent wie der Einwand: „Das habe ich jetzt akustisch nicht verstanden“, und trotzdem klingt es ziemlich bescheuert. Ähnlich bescheuerte Hauptsätze hat nun der Münchner Journalist Max Scharnigg zusammen getragen und unter eben diesem Titel ein Taschenbuch im Fischer-Verlag veröffentlicht. Es sind jene Sätze, die uns in der […]

Adam Soboczynski: „Glänzende Zeiten“

Alles ist so glatt und schick geworden in unserer Zeit. Alle Oberflächen glänzen, wirken wie gelackt, und auch die Menschen werden immer glatter und oberflächlicher. Adam Soboczynski ist Feuilletonredakteur bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. In seinen Kolumnen berichtet er vom alltäglichen Wahnsinn, von Freunden, die in ihren Beziehungen scheitern, von Rauchern, die nicht mehr rauchen […]

Adam Soboczynski: „Die schonende Abwehr verliebter Frauen“

Wo gibt es heutzutage noch wirklich verlässliche Anleitungen zu einer rechten Lebensweise? Wer weiß noch, was sich schickt, wenn es gilt, gewisse Leidenschaften zu verbergen, einen Kompromiss vorzutäuschen oder einfach nur interessiert zu blicken, wenn das Gegenüber nur gänzlich Uninteressantes zu erzählen weiß? Adam Soboczynski ist ein Meister dieser kleinen Form des moralischen Essays. Seine […]

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