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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Hans-Olaf Henkel: „Die Abwracker“

In diesen Krisenzeiten beschleicht den einen oder anderen vielleicht eine düstere Ahnung, wenn er die täglichen Nachrichten aus Politik und Wirtschaft verfolgt. Könnte es sein, dass unsere Politiker nicht über die richtigen Ideen verfügen, wie das Land aus der Krise zu führen ist? Natürlich gibt es keine Patentrezepte, und außergewöhnliche Umstände erfordern kreative Maßnahmen. Aber […]

Lothar J. Seiwert, Holger Wöltje, Wolfgang Maison: „30 Minuten Zeitmanagement mit dem IPhone“

„Keine Zeit! Keine Zeit! Keine Zeit!“ ruft der Hase in „Alice im Wunderland“, schaut nervös auf seine Taschenuhr und braust davon. Ähnlich ergeht es dem gestressten Jung-Manager, der täglich im Schweinsgalopp zwischen Projekten, Meetings, Calls und Papers hin und her springt und dabei tapfer um seinen Arbeitsplatz kämpft, weil in einer auf Effizienz und Wettbewerb […]

Alexander Waugh: „Das Haus Wittgenstein“

Alexander Waugh hat eine Biografie der Familie Wittgenstein verfasst – ein fulminantes Werk von über 440 Seiten. Es ist die „Geschichte einer ungewöhnlichen Familie“, wie es auch im Untertitel heißt. Und in der Tat: Die Wittgensteins sind eine sehr ungewöhnliche Familie gewesen. Vater Karl hatte es als Stahlmagnat zu großem Vermögen gebracht. Im familiären Bereich […]

Ulrich Beck: „Macht und Gegenmacht im globalen Zeitalter“

Ulrich Beck legt in seinem neuen Buch „Macht und Gegenmacht im globalen Zeitalter“ dar, dass die Globalisierung trotz all ihren negativen Tendenzen, die zu einer globalen Umverteilung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse und zu einer Vergrößerung der sozialen Kluft zwischen Arm und Reich geführt hat und weiter führt, dennoch auch die Möglichkeit zur Schaffung völlig neuer Allianzen […]

Arjun Appadurai: „Die Geographie des Zorns“

Die Globalisierung hat zu einer weltweiten Homogenisierung der Kulturen geführt. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, scheint jedoch aufgrund seiner Eigendynamik unumkehrbar zu sein. Dem globalen Demokratisierungsprozess nach dem Fall der Berliner Mauer und der politischen Wende in den Staaten des Ostblocks stehen radikale Terrorakte, ethnische Säuberungen und tribale Genozide wie die Anschläge vom 11. […]

Nils Minkmar: „Mit dem Kopf durch die Welt“

Nils Minkmar macht sich Gedanken über unsere Welt. In einer zurückgelehnten und lakonischen Art betrachtet er die Welt um uns herum. Es ist eine seltsame Welt, in der das Mannsein seinen Sinn verloren hat und sich Männer durch die geschickte Bedienung von Maschinen wie Laptops, Handys oder 12-Zylindern ein Stückchen Souveränität und Männlichkeit zurück erobern, […]

Marc Beise: „Die Ausplünderung der Mittelschicht“

In der Finanzkrise braucht der Staat noch mehr Geld als sonst. Aber unten ist nichts mehr zu holen. Und oben sind es zu wenige. Also muss mal wieder die Mittelschicht ran. Genau hier aber – in der Mittelschicht – werden in mittelständischen Unternehmen Arbeitsplätze gesichert, und genau hier schlägt das eigentliche Herz unserer Gesellschaft. Wenn […]

Wolfgang Engler: „Lüge als Prinzip – Aufrichtigkeit im Kapitalismus“

Es sind stürmische Zeiten für das kapitalistische System. Nach Jahrzehnten einer florierenden Wirtschaft und des permanent wachsenden Wohlstands in unserer Gesellschaft hat die Erfolgskurve des marktwirtschaftlichen Systems einen starken Knick erlitten, verursacht durch die weltweite Wirtschaftskrise. Die durch die Spekulationsblase am amerikanischen Immobilienmarkt ausgelöste Finanz- und Bankenkrise hat nun alle Schichten der Gesellschaft erreicht. Der […]

Franz Alt, Peter Spiegel: „Gute Geschäfte – Humane Marktwirtschaft als Ausweg aus der Krise“

Unsere Wirtschaft befindet sich in der stärksten Depression seit den 1920er Jahren. Nach der Immobilienkrise in den USA, der weltweiten Bankenkrise und der darauf folgenden Weltwirtschaftskrise scheint uns nun eine Sinnkrise zu befallen. Viele selbst ernannte Experten haben es ja schon immer gewusst: Der Kapitalismus fresse seine Kinder. Der schöne Schein trüge; der Motten zerfressene […]

Peter Bofinger: „Ist der Markt noch zu retten? – Warum wir jetzt einen starken Staat brauchen“

„Was am 28. Juli 2007 mit ersten Verlustmeldungen der Deutschen Industriebank IKB begann, hat sich zur größten Finanz- und Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Immer mehr Banken halten sich nur noch mit staatlicher Hilfe am Leben, immer mehr Unternehmen geraten in den Strudel von ausbleibender Nachfrage und fehlender Liquidität.“ „Das ist fein beobachtet“, würde […]

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