Christian Lux (Hg.): „Lesen — Die schönsten Geschichten über die Magie der Bücher“

Ein Buch kann vieles sein: Speicher, Werkzeug, Fenster, Zuflucht. Aber Lesen ist mehr als die Tätigkeit, die ein Buch in Gang setzt. Wer lesen kann, besitzt ein Instrument von eigentümlicher Macht. Er kann sich in Welten bewegen, die nicht die seinen sind, kann mit den Gedanken eines Menschen denken, der seit Jahrhunderten tot sein mag, …

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Maryanne Wolf: „Bücher lesen — Über die Kunst des Lesens im digitalen Zeitalter“

Es gehört zu den eigentümlichen Ironien unserer Zeit, dass wir ausgerechnet dann über das Ende des Lesens zu sprechen beginnen, als so viel gelesen wird wie nie zuvor. Millionen Menschen tragen heute Bibliotheken in der Hosentasche, lesen Nachrichten, Romane, wissenschaftliche Texte, Kommentare, Wikipedia-Artikel, Chatnachrichten und Gebrauchsanweisungen auf Smartphones. Noch nie war geschriebene Sprache so allgegenwärtig. …

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Harald Welzer: „Das Haus der Gefühle — Warum Zukunft Herkunft braucht“

Welzers neues Werk Das Haus der Gefühle — Warum Zukunft Herkunft braucht ist in vielerlei Hinsicht eine Fortsetzung und zugleich eine Korrektur seines bisherigen Denkens. Es ist ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern erlebt werden möchte, weil es immer wieder die Grenzen zwischen persönlicher Erinnerung, soziologischer Analyse und politischer Diagnose überschreitet. Schon der Titel …

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Adam Soboczynski: „Die schonende Abwehr verliebter Frauen“

Die Kunst der Verstellung — diesem Thema widmet Adam Soboczynski diesen kleinen Lebensratgeber. Anhand von dreiunddreißig „Fallbeispielen“ führt der Autor den Leser in verschiedene Nuancen jener hohen Kunst der Verstellung ein, die uns in den Augen der Anderen zu angenehmen, liebenswerten, attraktiven und erfolgreichen Menschen machen kann. Der natürliche erste Reflex mag für gewöhnlich darin …

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Christian Koch und Axel Krohn: „Hä? — Die schönsten unübersetzbaren Wörter der Welt … und andere Sprachkuriositäten“

Dieses Buch wird unter Wert verkauft — in jeder Hinsicht. Die Aufmachung lässt nicht viel erwarten, der Preis ist niedrig und die Beschreibung reizt auch nicht wirklich, viel Zeit zu investieren. Mein Glück — auch deshalb durfte ich es rezensieren. Der bemüht spaßige Klappentext, welcher in den Klamauk abrutscht, erzählt von sogenannten „Sprachpannen“. Jede Sprache …

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David Sax: „Die Rache des Analogen — Warum wir uns nach realen Dingen sehnen“

Es scheint letztlich eine Bestätigung des Materialismus zu sein, wenngleich in umgekehrter Richtung: Wir brauchen das Materielle, das Analoge, wie es David Sax im Gegensatz zum Digitalen nennt, welches alle Lebensbereiche durchdringt, das Analoge allzu gerne verdrängen möchte und am Ende an dieser Aufgabe scheitert. Das Ephemere, das Scheinbare und Virtuelle, das Transparente und allzu …

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Ingmar Arnold: “Luftzüge — Die Geschichte der Rohrpost“

Die Entwicklung der Rohrpost ist eng mit der Entwicklung der Eisenbahn verbunden. Neben den dampfbetriebenen Eisenbahnen gab es zu Anfang Versuche mit so genannten „atmosphärischen“ und „pneumatischen“ Eisenbahn-Antrieben. Während beim „atmosphärischen“ Antrieb die Waggons durch eine zentrale Druckluft-Röhre nach vorne bewegt wurden, dachte man bei der „pneumatischen Eisenbahn“ daran, die Züge direkt in einer großen …

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Stefanie Averbeck-Lietz: „Soziologie der Kommunikation“

Kommunikation ist eine Grundform menschlicher Interaktion. Wer kommuniziert, macht dies nicht im stillen Kämmerlein und nur für sich, sondern immer mit einer bestimmten Absicht und unter Einbeziehung eines oder mehrerer anderer Menschen. Die Sehnsucht nach einem sozialen Austausch ist somit die Grundvoraussetzung jedes kommunikativen Handelns. Diese Erkenntnis haben natürlich auch die Soziologen gemacht, und somit …

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Markus Morgenroth: „Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!“

Der reißerische Titel lässt zunächst nichts Gutes ahnen. Zu sehr klingt es nach dem paranoiden Schub eines Digitaljournalisten, der auf den seit einiger Zeit ziemlich rasant fahrenden Zug aufspringen und von der allgemeinen Datenklau-Phobie der Massen profitieren möchte. Doch schon nach einem kurzen Blick auf die Vita des Autors und in den Inhalt des vorliegenden …

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Benjamin Beil, Jürgen Kühnel, Christian Neuhaus: „Studienhandbuch Filmanalyse“

Der Film gehört seit über 100 Jahren zu den Leitmedien unserer Kultur. Ähnlich wie in anderen Bildmedien wie der Malerei, der Fotografie und dem Druckbild, so hat sich auch im Film sehr schnell eine eigene Bildsprache entwickelt, die ihren eigenen Gesetzen unterliegt. Will man einen Film verstehen, also nicht nur die Handlung des Films als …

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