Michael Knoche: „Die Idee der Bibliothek und ihre Zukunft“

Als Außenstehender merkt man es vielleicht nicht so schnell, aber wer sich, wie Michael Knoche, von 1991 bis 2016 Direktor der Zentralbibliothek der deutschen Klassik (später Herzogin Anna Amalia Bibliothek), seit langer Zeit in den Gefilden des deutschen Bibliothekswesens aufhält, weiß, dass sich die wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland in einer schweren Krise befinden. „Bibliotheken bleiben …

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Christian Hesse: „Mathe to go — Magische Tricks für schnelles Kopfrechnen“

Es ist schon verblüffend, was man mit Mathematik alles anfangen kann, wenn man sich an die Hand eines Experten begibt, der einen auf die Reise in die Wunderwelt der Zahlen mitnimmt. Kaum einer ist zurzeit als Mathe-Experte medial präsenter als Christian Hesse. Er ist, weil es sich so schön reimt, der „Bastian Sick der Mathematik“. …

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Frank-Lothar Kroll: „Geburt der Moderne – Politik, Gesellschaft und Kultur vor dem Ersten Weltkrieg“

In den 1970er und 1980er Jahren gab es eine dominante Strömung unter den Historikern, die geschichtliche Entwicklung des deutschen Kaiserreichs als einen nationalen Sonderweg zu betrachten, der letztendlich direkt in den Nationalsozialismus führte. Jene „Sonderwegs-Historiker“ um Hans-Ulrich Wehler prägten und prägen bis heute unser Bild vom Kaiserreich und seiner Sonderstellung im internationalen Vergleich. Dass diese …

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Anton Grabner-Haider, Klaus S. Davidowicz, Karl Prenner: „Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts“

Man spricht gerne vom „langen 19. Jahrhundert“, das mit der Französischen Revolution von 1789 seinen Anfang nahm und mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 endet. – Doch wie man auch das 19. Jahrhundert zeitlich eingrenzen mag: Seine Entwicklungen und Ideen waren prägend vor allem für jene Zeit danach, und im 20. Jahrhundert wurden jene …

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Ben Roeg: „Große Frauen – Portraits der kreativen Persönlichkeit“

Dies ist ein erzählendes Sachbuch. Das bedeutet: Die darin berichteten Ereignisse sind (größtenteils) historisch verbürgt, haben sich wirklich so ereignet. Zum Beispiel, dass Franz Kafka Else Lasker-Schüler als „Kuh vom Ku-Damm in Berlin“ tituliert hat. Dass Astrid Lindgren an ihrem 70. Geburtstag ein Interview gegeben hat, zu dem sie wie in der Kindheit auf einen …

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Ute Frietsch, Jörg Rogge (Hg.): „Über die Praxis des kulturwissenschaftlichen Arbeitens. Ein Handwörterbuch“

Die Kulturwissenschaften nehmen unter den geisteswissenschaftlichen Fächern seit den 1960er Jahren eine zentrale Stellung ein. Mit dem „Cultural Turn“ wurde ein Paradigmenwechsel vollzogen, der das Augenmerk auf zunächst scheinbar triviale Alltagsphänomene lenkte, die sich unter einem weit gefassten Kulturbegriff vereinen lassen. Die kulturwissenschaftliche Arbeit von Sozialwissenschaftlern, Linguisten, Philosophen, Historikern usw. beschäftigt sich demnach mit den …

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Rödiger Voss: „Wissenschaftliches Arbeiten“

Gibt man bei großen Online-Buchhändlern, die mit einem „A“ beginnen und mit einem „n“ enden, den Suchbegriff „wissenschaftliches Arbeiten“ ein, dann erhält man 31.169 Ergebnisse (Stand: 08.04.13). Wie soll man in diesem Riesenangebot an Ratgebern den einen richtigen herausfinden, der einem wirklich weiterhilft?! – Die Antwort werden Sie auch hier nicht finden, denn natürlich sind …

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Henning Lobin: „Die wissenschaftliche Präsentation“

Genau so verschieden wie die Geschmäcker sind die Ansichten darüber, wie man die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit am besten präsentiert. Nicht zuletzt hängt es vom Lerntyp des jeweiligen Zuhörers ab, wie viele Informationen von einer Präsentation hängen bleiben. Die Art der Zusammensetzung des Publikums hat nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Auswahl der richtigen Form einer …

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Matthias Flatscher, Gerald Posselt, Anja Weiberg: „Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium“

Wer mit einem Philosophiestudium beginnt, hat an sich schon alle Hände voll zu tun, um sich mit dem Lernstoff zu beschäftigen und sich an die ganz eigene Art des Denkens, Argumentierens und Diskutierens mit Kommilitonen und Professoren zu gewöhnen. Das Studium der Philosophie ist nach wie vor ein Sonderfall in der deutschen Hochschullandschaft, und das …

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Manfred Geier: „Aufklärung – Das europäische Projekt“

Es begann mit der Glorreichen Revolution in England 1689, setzte sich fort in radikaler Auslegung durch französische Gelehrte bis zur Französischen Revolution 1789 und wurde von den deutschen Philosophen zwar weniger politisch, weniger kirchen- und staatskritisch, dafür mit einer umso stärkeren Betonung des individuellen Lebensglücks und der Freiheit des eigenen Verstandes verknüpft. Die Rede ist …

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