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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Gerhard Sälter, Manfred Wichmann (Hg.): „Am Rand der Welt — Die Mauerbrache in West-Berlin in Bildern von Margret Nissen und Hans W. Mende“

Wenn man in West-Berlin aufgewachsen ist, so gleicht dieses Buch einer Zeitreise in die Zeit vor 40 Jahren. Als wäre man wieder an denselben Ort zurückgekehrt, an dem man am Ende der 1970er Jahre stand, zurückgekehrt zu jenen immer wieder gleich und doch immer auch ein wenig anders aussehenden Brachflächen in Mauernähe. Gekonnt fangen die […]

Robert Walser: „Die kleine Berlinerin — Geschichten aus der Großstadt“

Welch eine Freude ist die Lektüre dieser Glanzstücke eines der wichtigsten Feuilletonisten der Kaiserzeit aus dem wilhelminischen Berlin! Robert Walser war natürlich in erster Linie Schriftsteller und betätigte sich nicht zuletzt zum Broterwerb auch nebenbei als Kritiker, Essayist und Feuilletonist für verschiedene Zeitungen, für das Berliner Tageblatt, die Frankfurter Zeitung, die Schaubühne und die Neue […]

Susanne Schüssler, Linus Guggenberger (Hg.): „Berlin — Eine literarische Einladung“

Wenn man sich als Literaturfreund auf den Besuch einer Stadt einstimmen will, so ist man stets mit den „literarischen Einladungen“ aus der Salto-Reihe des Wagenbach-Verlags gut beraten. Diese Empfehlung sollte umso mehr ihre Berechtigung haben, wenn es sich um eine Einladung nach Berlin, der Heimatstadt des Verlags, handelt. So mag es nicht verwundern, dass sich […]

Alfred Kerr: „Was ist der Mensch in Berlin? — Briefe eines europäischen Flaneurs“

Schon als der junge Alfred Kerr 1886 in Breslau sein Abitur machte, war er bereits von der aufstrebenden Hauptstadt an der Spree in den Bann gezogen. Breslau war Provinz, trotz seiner immerhin 300.000 Einwohner, aber was war das schon im Vergleich zu den 1,3 Millionen, die damals schon in Berlin lebten?! Knapp acht Jahre später […]

Ingrid Pfeiffer (Hg.): „Glanz und Elend in der Weimarer Republik“

Über eines kann sich die Weimarer Republik wirklich nicht beklagen: mangelnde Aufmerksamkeit. Geradezu inflationär hat sich die Beschäftigung mit ihr in nahezu allen medialen Formaten in den vergangenen Jahren intensiviert. Von allen Dächern wird wieder das schrille Lied von der Vergleichbarkeit unserer Verhältnisse mit denen am Ende der Weimarer Republik geträllert, das jetzt vielleicht stimmiger […]

Michael Bienert: „Döblins Berlin — Literarische Schauplätze“

Wenn ein neues Buch von Michael Bienert erscheint, so darf man sicher sein, dass es sich um eine hochinteressante Lektüre handelt, die sich auf irgendeine Weise mit seinem Leib-und-Magen-Thema Berlin beschäftigt. So ist es auch diesmal. Bienert hat sich intensiv mit dem Leben und Werk von Alfred Döblin beschäftigt, der viele Jahre in Berlin gelebt […]

Dorothee Nolte: „Wilhelm von Humboldt — Ein Lebensbild in Anekdoten“

Wenn man sich ein Bild von einem Menschen machen möchte, so ist ein tabellarischer Lebenslauf gewiss nicht geeignet, eine realistische Vorstellung zu bekommen. Viel schneller führen Erzählungen von Menschen, die mit ihm bekannt sind, zum Ziel. Mit anderen Worten sind vor allem kleine Anekdoten in der Lage, auf angenehme Weise eine Vielzahl von Eckpunkten zu […]

Boris von Brauchitsch (Hg.): „Ohne Motor — Das Fahrrad im alten Berlin“

Heute sind Fahrräder auf den Berliner Straßen so alltäglich wie der Döner an der Ecke. Mit anderen Worten fällt es heute niemandem mehr auf, wenn ein Rad vorbeifährt. Das war mal anders. Der Fotograf und Autor Boris von Brauchitsch hat (wieder einmal) in den Tiefen des Bildarchivs der bpk gewühlt und (zum zweiten Mal: wieder […]

Bernd Ingmar Gutberlet: „Berlin für die Hosentasche“

Kein Berliner heißt Bernd Ingmar. Oder doch? Ha, richtig getippt: Der Autor ist kein gebürtiger Berliner, sondern Fuldaer, doch immerhin lebt er „seit den 80er Jahren“ in Berlin, wie die zweite Seite stolz verrät. Historiker sei der Bernd Ingmar und ein „passionierter Berlin-Flaneur“, sogar eine Website hat er in seiner gelegentlichen Funktion als Berlin-Stadtführer: www.berlinfirsthand.de. […]

Deborah Vietor-Engländer: „Alfred Kerr – Die Biographie“

Die Schwester der Autorin, Shulamit Engländer Amir, wurde mit zwölf Jahren durch einen Kindertransport von Prag ins englische Exil gebracht und gerettet. Sie empfahl der jüngeren Schwester die Lektüre des Jugendromans „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (1971) von Kerrs Tochter Judith. Dadurch inspiriert, begann sich die renommierte Literaturwissenschaftlerin mit dem Leben und Werk von […]

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