kulturbuchtipps.de

Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Iwan-Michelangelo D´Aprile: „Fontane — Ein Jahrhundert in Bewegung“

Im Fontane-Jahr 2019 wird der Buchmarkt anlässlich des 200. Geburtstags Theodor Fontanes mit einer ganzen Reihe von Biografien geflutet. Viele sind hervorragend geschrieben, entsprechen den hohen Anforderungen des heutigen Lesepublikums an den Biografen und gewähren einen mehr als umfassenden Einblick in das Leben und Werk Fontanes. Doch eine Biografie sticht aus der Menge heraus und […]

Hans Dieter Zimmermann: „Theodor Fontane — Der Romancier Preußens“

Fontane ist 2019 in aller Munde: der Grand Seigneur aus Neuruppin, der große Romancier Preußen, einer der bedeutendsten Vertreter des Bürgerlichen Realismus, Zeitzeuge und Akteur des 19. Jahrhunderts, Apotheker und Bestseller-Autor, Revolutionär und Korrespondent im preußischen Staatsdienst, Freidenker und Artikelschreiber für die erzkonservative Kreuz-Zeitung, Frauenversteher und Familienmensch, Europäer und Preuße. So vielschichtig wie das 19. […]

Ralf Junkerjürgen: „Jules Verne“

Das bürgerliche 19. Jahrhundert war das Zeitalter der Industrialisierung und der Wissenschaften. Die damalige rasante Entwicklung der für uns heute so selbstverständlichen Infrastrukturen der kommunalen Versorgung, des Verkehrs- und Kommunikationswesens legte das Fundament für die sie begleitende Industrialisierung und mit ihr der Bildung jener modernen Bürgergesellschaft, wie wir sie mit dem Beginn der Moderne identifizieren. […]

Michael Bienert: „Brechts Berlin — Literarische Schauplätze“

Bereits 1998 hatte sich der Kulturwissenschaftler und Berlinologe Michael Bienert intensiv mit Bertolt Brecht beschäftigt, war gedanklich „Mit Brecht durch Berlin“ gezogen und hatte seine Erkenntnisse in einem Insel-Taschenbuch veröffentlicht. Dieser Text der Stadt war sehr ortsbezogen und orientierte sich vor allem an Straßen und Adressen, die uns nach den Spuren suchen lassen, welche Bertolt […]

Hanns-Josef Ortheil: „Was ich liebe und was nicht“

Die Bücher von Hanns-Josef Ortheil sind bedingungslos autobiographisch. Das ist einerseits der Grund für ihre starke Authentizität und für eine realistische Abbildung unserer Wirklichkeit; andererseits birgt ein solch konsequent autobiographisches Schreiben auch immer die Gefahr eines selbstgefälligen Tones oder — schlimmer noch — der Langeweile. Es liegt nicht zuletzt an dem Schreibstil und an seiner […]

Susannah Walker: „Was bleibt — Über die Dinge, die wir zurücklassen“

Was bleibt von uns übrig, wenn wir tot sind? — Diese Frage wird sich jeder früher oder später stellen. Die Antwort fällt nicht selten ernüchternd aus: Was übrigbleibt, sind vielleicht die eigenen Kinder oder auch Kunstwerke, falls man Künstler ist; es bleiben den Hinterbliebenen aber vor allem Erinnerungen und die Dinge, die man zurücklässt. Genau […]

Wilfried Nippel: „Karl Marx“

Am 05.05.18 ist es so weit: Wir feiern den 200. Geburtstag von Karl Marx! Schon seit Wochen sind die Medien voller Marx. Politiker, Wissenschaftler, Schriftsteller und andere Intellektuelle aller Couleur überschlagen sich in ihren Lobpreisungen und schwitzen sich möglichst schlaue und gewichtig klingende Bemerkungen aus den Rippen, wie wichtig und bedeutungsvoll Marx und seine Lehren […]

Thomas Blubacher: „Ich jammere nicht, ich schimpfe — Ruth Hellberg. Ein Jahrhundert Theater“

Was hat diese Frau alles erlebt! Die Lebensgeschichte von Ruth Hellberg klingt wie ein wilder Ritt durch die Theater- und Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. In der Tat finden sich nur wenige wichtige Namen in dieser Branche, mit denen die Hellberg nicht gespielt oder die sie nicht gekannt hat. „Mein Leben bestand ja nur aus Theater […]

Victor Klemperer: „Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen — Ein Leben in Briefen“

Wie kann man so optimistisch bleiben in einer Zeit der Umbrüche, während ein Privileg nach dem anderen genommen wird und man erst durch seinen Verlust der Tatsache gewahr wird, dass es sich um ein privilegiertes Leben gehandelt hatte? Wie lässt sich in solch einer Situation weiterleben und weiterarbeiten? Victor Klemperer dürfte den meisten Lesern vor […]

Erdmut Wizisla (Hg.): „Benjamin und Brecht — Denken in Extremen“

Es gibt Freundschaften, vor allem zwischen Künstlern und Intellektuellen, die nicht allein im vertraulichen und intimen Umgang miteinander ihren Sinn finden, sondern darüber hinaus auch das intellektuelle Gespräch, ja, die Konfrontation suchen — um der Sache willen und nicht aus persönlichen Motiven der gegenseitigen Anerkennung heraus. Eine solche Freundschaft muss es zwischen Walter Benjamin und […]

« zurückweiter »

Suche




Autoren und Verleger

Kategorien

Feed abonnieren

Links


Empfehlungen