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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Richard David Precht: „Die Kunst, kein Egoist zu sein“

Als der österreichische Psychologe Josef Kirschner in den 1970er Jahren sein Buch „Die Kunst, ein Egoist zu sein“ auf den Markt brachte, wurde es umgehend zu einem Bestseller. Endlich gab es jemanden, der den Menschen zeigte, dass die aufopfernde Sorge um das Allgemeinwohl, die Selbstaufgabe zugunsten der Rücksichtnahme auf die Belange der Anderen und die [...]

Dr. Manfred Nelting: „Burn-Out – Wenn die Maske zerbricht“

Dieses Buch kann Leben retten! Wenn auch dieser Ausruf leicht übertrieben scheint, so hat er doch seine Berechtigung. Dr. Nelting hat ein Buch über Burn-Out geschrieben. Zu diesem Thema gibt es inzwischen meterweise Ratgeber von sehr unterschiedlicher Qualität. Dr. Neltings Buch ist im Vergleich zu vielen anderen Büchern über Burn-Out ein wirklich praxisbezogener Ratgeber. Der [...]

Matthias Nöllke: „Der gut gelaunte Pessimist – Wie man grundlos glücklich wird“

Endlich ein Buch, das mit dem nervigen Diktat des Positiven Denkens bricht! Die Welt ist nicht so schön, wie wir es gerne hätten. Wenn wir ständig versuchen, die Welt zu verändern und sie uns schön zu denken, wird unser Optimismus am Ende nur verkrampft wirken und trotzdem nichts ändern. Dinge passieren, und bei den meisten [...]

Gretchen Rubin: „Das Happiness-Projekt“

Gretchen landet mit dem Bus im Stau und denkt über das Leben nach. Was erwartet sie vom Leben? Nun, sie will einfach glücklich sein. Happiness, that’s all. Aber wann ist man glücklich? Kann man Glück herbei zaubern, es erarbeiten? Die einfache Antwort lautet: Wenn Du glücklich bist, weißt du, dass du glücklich bist. Gretchen will [...]

Sabine Asgodom: „Raus aus der Komfortzone, rein in den Erfolg“

Zurzeit wird gerade eifrig darüber diskutiert, ob man nicht eine Frauenquote für die Führungsetagen in deutschen Unternehmen einführen sollte, damit endlich auch die Frauen an den Hebeln der Macht sitzen. Hübscher Vorschlag, stellt sich nur die Frage, ob es auch wirklich genügend Frauen mit entsprechenden Qualifikationen gibt. Bevor jetzt wegen dieser vermeintlich chauvinistischen Entgleisung ein [...]

Miriam Meckel: „Brief an mein Leben – Erfahrungen mit einem Burnout“

 Miriam Meckel ist eine sehr erfolgreiche, junge Frau, Anfang vierzig. Sie studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft, Jura und Sinologie; sie promovierte über das europäische Fernsehen, war ein Jahr Regierungssprecherin des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, später Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien, und seit 2005 arbeitet sie als Professorin für Corporate Communications an der Universität St. Gallen. Nach [...]

Georg Northoff: „Die Fahndung nach dem Ich – Eine neurophilosophische Kriminalgeschichte“

Seitdem Menschen philosophieren – also etwa seit der Antike – stellen sie sich die Frage nach dem Ich. Was ist das Ich? Wo sitzt es? Und wer oder was ist das eigentlich, der „ich“ denkt? Wer bin ich? Die Suche nach der eigenen Identität geht weiter. Bis heute gibt es immer neue Theorien, neue wissenschaftliche [...]

Douwe Draaisma: “Die Heimwehfabrik – Wie das Gedächtnis im Alter funktioniert”

Wie alt ist das älteste Gedächtnis der Niederlande? Die Antwort scheint einfach: so alt, wie der älteste Niederländer. Douwe Draaisma erzählt von Hendrijke Schipper aus Hoogeveen, die 2005 immerhin 115 Jahre alt und somit mit Abstand die älteste Niederländerin war. Ihre früheste Erinnerung müsste folgerichtig die älteste Erinnerung der Niederlande sein. Hendrijke Schipper ist 1890 [...]

Cheryl Richardson: „Trau Dich, es ist Dein Leben“

„Was glauben Sie, wer Sie sind?“ – das ist der beste Satz am ganzen Buch. Darüber kann jeder nachdenken und reflektieren. Jedoch nicht wirklich mit dem Buch. Denn es hantiert mit Begriffen ohne sie etwas genauer zu definieren. So manch einer mag beispielsweise den Begriff „Macht“ nicht. Wenn der Mensch sich dennoch durch das Buch [...]

Tom Hodgkinson: „Die Kunst, frei zu sein – Handbuch für ein schönes Leben“

Um Freiheit und Glückseligkeit geht es auch dem englischen Freigeist Tom Hodgkinson. 1993 gründete er „The Idler“, ein „Magazin gegen die Arbeitsethik“. Darin verfassen Hodgkinson und seine Mitautoren regelmäßig einen fröhlichen Lobpreis des Müßiggangs in all seinen Facetten. Wenn auf Deinem Grabstein steht: „Arbeit war sein Leben“, dann ist etwas grundlegend schief gelaufen. Die Arbeitsethik [...]

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