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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Norbert Röttgen: „Deutschlands beste Jahre kommen noch“

Wenn man das Buch „Deutschlands beste Jahre kommen noch“ liest, ist man geneigt, optimistisch zu sein und den trüben Nachrichten aus Wirtschaft und Politik, die täglich aus Radios, Fernsehern und Zeitungen rieseln, keinen Glauben mehr zu schenken. „Uns geht’s ja noch gold!“ stimmen wir dann zuversichtlich gemeinsam mit Walter Kempowskis Mutter Margarethe ein und sehen […]

Walter Jens, Hans Küng: „Menschenwürdig sterben. – Ein Plädoyer für Selbstverantwortung.“

Das Buch „Menschenwürdig sterben“ von Walter Jens und Hans Küng, das erstmals 1994 veröffentlicht wurde, ist in einer aktualisierten Neuauflage im Piper Verlag erschienen. Sterbehilfe ist seit Jahren ein wichtiges Thema, das sowohl in der Öffentlichkeit und in den Medien als auch in vielen Familien heiß und kontrovers diskutiert wird. Die Grenzen des Machbaren werden […]

Julia Friedrichs: „Gestatten: Elite – Auf den Spuren der Mächtigen von morgen“

Elite, das Wort war viele Jahre in der Bundesrepublik tabu. Elite – das klang nach Auslese, nach Herrenrasse, Abgrenzung von den Minderwertigen und Ausgrenzung der Schwächeren. „Survival of the fittest“, die darwinistische Grundthese des Rechts des Stärkeren, galt nicht als eine vernünftige Grundlage des bundesrepublikanischen Bildungssystems. Chancengleichheit und die Förderung der Lernschwachen, das waren die […]

Klaus-Jürgen Grün: „Angst – Vom Nutzen eines gefürchteten Gefühls“

Angst gehört zu den wichtigsten Gefühlen, die wir haben. Oft empfinden wir sie als hemmend und lähmend. Aber Angstgefühle können uns auch vor drohenden Gefahren bewahren. Wer z.B. beim Autofahren die Augen schließt, weil er keine Angst hat, wird sehr wahrscheinlich Schaden erleiden. Wer die Anzeichen einer gefährlichen Situation ignoriert, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit in […]

Hubert Knoblauch: „Populäre Religion. – Auf dem Weg in eine spirituelle Gesellschaft“

Spätestens seit Hape Kerkeling lakonisch bemerkte: „Ich bin dann mal weg“ und den Jakobsweg entlang wanderte und seit die Deutschen in der BILD-Zeitung lesen konnten: „Wir sind Papst!“, ist ein Trend klar zu erkennen, der sich durch alle Schichten der Gesellschaft zieht und den neuen Zeitgeist einer Renaissance der Religion widerspiegelt. Wenn es den Menschen […]

Eberhard Gresch: „Die Hugenotten – Geschichte, Glaube und Wirkung“

 Wikipedia vermeldet, dass der Ursprung des Wortes „Hugenotten“ vermutlich eine Anspielung auf das französische Wort „aignos“ (Eidgenossen) ist, das die Verbindungen zum calvinistischen Zentrum Schweiz aufzeigt. Die Hugenotten sind die von der Reformation unter Johannes Calvin geprägten, in ihrer Heimat Frankreich aber lange Zeit nicht geduldeten evangelischen Christen. Eberhard Gresch, der Herausgeber dieses Nachschlagewerks, ist […]

Ulrich van der Heyden (Hg.): „Das neue Lexikon der Indianer Nordamerikas“

Wer waren die Onondaga? – Was machte Graf Zinzendorf, der Gründer der Herrnhuter Brüdergemeine, bei den Irokesen? – Wie verlief eine Calumet-Zeremonie? – Was war das „Great Law of Peace“? – Wo lebten die Semiahmoo? Diese und viele andere Fragen beantwortet das neue, im Sutton-Verlag erschienene „Lexikon der Indianer Nordamerikas“. In über 2000 fundierten, jedoch […]

Axel Brüggemann: „Wir holen uns die Politik zurück!“

Zwei Themen bestimmen im Frühling die Neuerscheinungen unter den politischen Sachbüchern ganz besonders, die aktuelle globale Wirtschaftskrise und das Superwahljahr 2009 in Deutschland. Matthias Machnig und Joachim Raschke haben in ihrem Buch „Wohin steuert Deutschland?“ eine umfangreiche und hoch qualifizierte Diskussionsgrundlage zur Lage der Nation geliefert. Hans Herbert von Arnim („Volksparteien ohne Volk“) kritisiert das […]

Marianne Bechhaus-Gerst, Mechthild Leutner (Hg.): „Frauen in den deutschen Kolonien“

Denkt man an den Kolonialismus und an die ehemaligen deutschen Kolonien, dann scheit dies eine typische Männersache zu sein. In den meisten Darstellungen sieht man deutsche Soldaten, Kolonialbeamte und Kolonialisten, die in den Kolonien ihr Glück machten oder ins Elend gerieten. Und doch waren Frauen in den kolonialen Unternehmungen des Deutschen Reiches stets präsent und […]

Ulrich van der Heyden, Joachim Zeller (Hg.): „Kolonialismus hierzulande“

Das Cover zeigt einen Farbigen, der einem deutschen Jungen „Deutsche Kamerun Bananen“ verkauft. Ein Bild aus einer fernen Zeit, als das Deutsche Reich noch über Kolonien verfügte. Die Historiker Ulrich van der Heyden und Joachim Zeller haben im Sutton-Verlag einen umfangreichen Reader herausgebracht, der sich dem Thema „Kolonialismus hierzulande“ widmet. In über 70 Beiträgen beleuchten […]

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