Hanno Sauer: „Klasse — Die Entstehung von Oben und Unten“

Hanno Sauers Buch Klasse — Die Entstehung von Oben und Unten ist ein philosophisch-soziologisches Werk über Status, Anerkennung und soziale Ungleichheit — und zugleich ein Grenzgang zwischen Wissenschaft und Essay. Sauer schreibt nicht als empirischer Forscher, sondern als Denker, der bestehende Studien, Theorien und Alltagsbeobachtungen zu einem moralpsychologischen Gesamtbild der Klassengesellschaft verknüpft. Das Buch will …

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Harald Welzer: „Das Haus der Gefühle — Warum Zukunft Herkunft braucht“

Welzers neues Werk Das Haus der Gefühle — Warum Zukunft Herkunft braucht ist in vielerlei Hinsicht eine Fortsetzung und zugleich eine Korrektur seines bisherigen Denkens. Es ist ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern erlebt werden möchte, weil es immer wieder die Grenzen zwischen persönlicher Erinnerung, soziologischer Analyse und politischer Diagnose überschreitet. Schon der Titel …

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Walter Benjamin: „Einbahnstraße“ (Faksimile-Ausgabe)

Walter Benjamins Einbahnstraße, erstmals erschienen im Jahr 1928, ist ein außergewöhnliches Werk, das sich jeder konventionellen Gattungszuordnung entzieht und bis heute als Schlüsseltext der literarischen Moderne und kritischen Theorie gilt. In seinen fragmentarisch angeordneten Prosastücken gelingt es Benjamin, Beobachtungen, Reflexionen, Aphorismen und poetische Bilder zu einem Gefüge zu verdichten, das zugleich intellektuell anspruchsvoll und literarisch …

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Hans Fallada: „Berliner Abenteuer“

Hans Fallada, der mit bürgerlichem Namen Rudolf Ditzen hieß, kam 1899 mit sechs Jahren das erste Mal nach Berlin, als sein Vater, der Richter Wilhelm Ditzen, in Berlin den Posten des Kammergerichtsrats übernahm. Die Familie lebte damals in der Schöneberger Luitpoldstraße. Der vorliegende Band aus der schönen Reihe Berliner Orte im BeBra Verlag widmet sich …

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Ronald D. Gerste: „Wie Technik Geschichte macht – Von Gutenberg bis zum Smartphone“

In einer Ära, in der technologische Innovationen unser tägliches Leben durchdringen, stellt sich die Frage nach dem Einfluss dieser Entwicklungen auf den Verlauf der Geschichte. Ronald D. Gerste, Arzt und Historiker, widmet sich in seinem Werk Wie Technik Geschichte macht. Von Gutenberg bis zum Smartphone dieser Thematik. Er beleuchtet, wie technische Errungenschaften nicht nur Werkzeuge …

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Philip Ursprung: „Architektur der Gegenwart – 1970 bis heute“

Was lässt sich über die zeitgenössische Architektur sagen und wie ließe sich über sie reden? Der Professor für Kunst und Architektur an der ETH Zürich, Philip Ursprung, bietet in seinem klugen kleinen Einführungsband in der Reihe C.H. Beck Wissen einen niederschwelligen Zugang zu einem ziemlich komplexen Thema: die Architektur der Gegenwart. Schon beim ersten Durchblättern …

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Johannes Franzen: „Wut und Wertung – Warum wir über Geschmack streiten“

Über Geschmack lässt sich trefflich streiten. Der Kunstgeschmack und die Debatte über „gute Kunst“ sind Themen, die seit Jahrhunderten für hitzige Diskussionen sorgen. Die Vorstellung davon, was Kunst ist und was sie sein soll, ist nicht nur von persönlichen Vorlieben geprägt, sondern auch von kulturellen, historischen und sozialen Faktoren. Während der Kunstgeschmack oft als subjektiv …

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Kersten Knipp: „Die Erfindung der Eleganz — Europa im 17. Jahrhundert und die Kunst des geselligen Lebens“

Das 17. Jahrhundert markierte eine transformative Ära in Europa, geprägt von politischen, sozialen und kulturellen Umbrüchen, die nicht nur die Struktur der Gesellschaft, sondern auch die Interaktionen zwischen ihren Mitgliedern tiefgreifend veränderten. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung von Geselligkeit und Eleganz, die in dieser Zeit als zentrale Elemente des sozialen Lebens sowohl in bürgerlichen als …

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Edmund Edel: „Mein Freund Felix — Abenteuerliches aus Berlin W. W.“

„Berlin W. W.“, das ist der Neue Westen der Reichshauptstadt, die Gegend rund um den Kurfürstendamm. Wir schreiben das Jahr 1914. Die Welt der Wohlhabenden und Besserverdiener lässt es sich gutgehen. Man trifft sich, lässt sich sehen, sucht „Gesellschaft“ und lädt auch selbst zu „Gesellschaften“. Nicht selten finden diese in den Privaträumen der großzügigen und …

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Isobel Markus: „Neues aus der Stadt der ausgefallenen Leuchtbuchstaben“

Der Buchtitel klang witzig, und die Empfehlung vonseiten des Quintus-Verlags zur Lektüre dieser Neuerscheinung war freundlich und nachdrücklich: Isobel Markus. So so. Na, werfen wir mal einen Blick in das Büchlein … Im Nachhinein ist es schon etwas peinlich — um nicht zu sagen: unverzeihlich —, dass man als kulturinteressierter und in Mitte-Tiergarten lebender Urberliner …

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