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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Hans Fallada: “Kleiner Mann — was nun?”

Der Aufbau-Verlag hat sich schon länger um die literarische Aufarbeitung des Gesamtwerks von Hans Fallada verdient gemacht. Nun ist Falladas vielleicht berühmtester und erfolgreichster Roman „Kleiner Mann — was nun?“ in der Originalfassung erschienen. Die Publikations- und Editionsgeschichte dieses Romans liest sich selbst wie ein Krimi. Geschrieben 1932, wird „Kleiner Mann — was nun?“ noch […]

Interview mit Norman Ohler am 16.10.15 auf der Frankfurter Buchmesse über sein Buch „Der totale Rausch – Drogen im Dritten Reich“

RALPH KRÜGER: Als Ihr Buch vom Kiepenhauer-Verlag angekündigt wurde, dachte ich zunächst spontan: Bitte nicht noch ein weiteres Buch über das Dritte Reich! Aber Ihr Buch gibt der ganzen Geschichtsschreibung ja noch einmal einen ganz anderen „Twist“, und es hat mich verblüfft, dass man auch siebzig Jahre nach Kriegsende noch etwas finden kann, das unser […]

Eike Rautenstrauch: „Berlin im Feuilleton der Weimarer Republik — Zur Kulturkritik in den Kurzessays von Joseph Roth, Bernard von Brentano und Siegfried Kracauer“

Heute gibt es kein Feuilleton mehr. Jedenfalls keines, das mit dem der Weimarer Zeit vergleichbar wäre. Damals wurden die verschiedenen Beiträge der „kleinen Form“ von vielen Menschen gelesen und bildeten die Grundlage eines gesellschaftlichen Diskurses über aktuelle Themen — zumindest in der kleinen Schicht der Intellektuellen. Ein vergleichbares Medium wie die Feuilletons der überregionalen Zeitungen […]

Michael Pauen: „Die Natur des Geistes“

Die Philosophie des Geistes galt lange Zeit als eine der wichtigsten Disziplinen der Theoretischen Philosophie. Was ist der menschliche Geist? Wie hängen Körper, Geist und Seele zusammen? Wie ist das Verhältnis von Geist und Verstand, von Gehirn und Welt, beschaffen und wie formt? Wie bestimmt der Geist unsere Wahrnehmung der Realität und die Beschaffenheit unseres […]

Marion Beckers (Hg.): „Alice Lex-Nerlinger – Fotomonteurin und Malerin“

Nicht selten sind es gerade nicht die berühmten Namen der ersten Reihe, die mit ihrem Kunstschaffen ein für die jeweilige Strömung charakteristisches Bild abgeben; zu sehr überstrahlen ihre Namen die Rezeption des Publikums und lenken von der künstlerischen Aussage ab. Sondern oft sind es gerade jene Künstler aus der zweiten Reihe, in deren Werken wir […]

Erich Kästner: „Notabene 45 – Ein Tagebuch“

Erich Kästner ist bekannt für seine spitze Zunge und seinen lakonischen Humor. Beides lässt er nicht nur in seinen zahlreichen Romanen, Erzählungen und Gedichten aufblitzen, sondern auch in seinen Tagebuchaufzeichnungen. Als einer, der dageblieben ist, als der Terror des Dritten Reiches die halbe Welt verwüstete, hat er in kleinen unauffälligen Kladden fleißig notiert, was er […]

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