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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Britta Böhler: „Der Brief des Zauberers“

Zürich 1936. In Küsnacht sitzt der Zauberer im Exil und schreibt einen Brief an die Neue Zürcher Zeitung, der sein Leben grundlegend verändern sollte – noch einmal, endgültig. Thomas Mann kehrte 1933 von einer Winterreise nach Arosa nicht mehr nach Deutschland zurück. Zu gefährlich war es für ihn dort geworden. In der Schweiz suchte seine […]

Interview mit Tillmann Bendikowski auf der Leipziger Buchmesse 2014 über sein Buch „Sommer 1914“

RALPH KRÜGER: Herr Bendikowski, in Ihrem neuen Buch beschreiben Sie die Stimmung im Sommer 1914 aus fünf verschiedenene Perspektiven, indem Sie auf Tagebucheinträge von fünf Personen aus unterschiedlichen sozialen und lokalen Kontexten zurückgreifen. Die Hauptthese, die Sie in Ihrem Buch vertreten, ist, dass die Legende von einer nationalen „Jubelstimmung“ historisch betrachtet nicht stimmt und dass […]

Tillmann Bendikowski: „Sommer 1914. Zwischen Begeisterung und Angst – wie Deutsche den Kriegsbeginn erlebten“

Im Sommer 1914 herrschte im deutschen Kaiserreich eine allgemeine Kriegseuphorie. Man sehnte einen großen Krieg herbei, der endlich wieder die alte Ordnung stabilisieren würde. – So lautet die offizielle Version der Geschichtsschreibung, die zusammen mit der alleinigen deutschen Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg fast hundert Jahre lang in den Schulen gelehrt wurde. Doch diese kollektive Begeisterung […]

Hellmuth Vetter: „Grundriss Heidegger – Ein Handbuch zu Leben und Werk“

Heidegger ist schwer. Das lernt jeder Student der Philosophie bereits im ersten Semester. Heideggers Sprache wirkt seltsam, schwer verständlich und erschwert den Zugang zu seinem Denken. Und doch ist es gerade diese „Eigenheit“ Heideggerschen Denkens und Schreibens, die seinen Zauber und seinen „Klang“ ausmachen. Ist der mühsame Zugang durch die enge Pforte erst einmal bewältigt, […]

Wilhelm Krull (Hg.): „Krieg von allen Seiten – Prosa aus der Zeit des Ersten Weltkrieges“

Will man der Atmosphäre jener Zeit vor einhundert Jahren nachspüren, den Jahren von 1914 bis 1918, so ist es nicht nur legitim, sondern eine gute Idee, sich den literarischen Werken jener Zeit zu nähern. Wenn es um die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs geht, so befindet natürlich Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ unter den […]

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