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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Richard David Precht: „Erkenne dich selbst – Eine Geschichte der Philosophie – Band II“

Im ersten Teil seiner auf drei Bände konzipierten Philosophiegeschichte beschrieb Richard David Precht die Suche der Philosophen von den Anfängen bis ins Spätmittelalter. Prechts Philosophiegeschichte ist ein gutes Beispiel für eine spannende Reiseliteratur, denn die Suche nach den Ursachen und Zusammenhängen der Welt, nach Antworten auf die Fragen nach dem großen Ganzen der Welt, der […]

Olga Mannheimer (Hg.): „Blau Weiß Rot — Frankreich erzählt“

Mit der Wahl von Emmanuel Macron zum neuen französischen Präsidenten im Sommer 2017 wurde das Schlimmste verhindert und das Zweitschlimmste Realität. Die Wahlschlappe von Marine Le Pen ist weder Anlass zur Schadenfreude noch ein Grund für Entwarnung. Frankreich ist im europäischen Vergleich zum Trendsetter einer neuen Politik geworden, einer Politik jenseits und nach dem Niedergang […]

Ralf Konersmann: „Wörterbuch der Unruhe“

In seinem vielbeachteten Buch Die Unruhe der Welt (2015) machte sich der Philosoph Ralf Konersmann auf die Suche nach einer Genealogie der Unruhe. Nun folgt mit dem Wörterbuch der Unruhe ein zweiter Band, der sich mit dem kulturellen Phänomen der Unruhe beschäftigt. „Im Unterschied zu der vor zwei Jahren veröffentlichten Monographie, die den historischen Gesamtzusammenhang […]

Hansdieter Erbsmehl: „Habt Ihr noch eine Photographie von mir? — Friedrich Nietzsche in seinen fotografischen Bildnissen“

Friedrich Nietzsche ist nach wie vor ein Philosoph, der durch seine Schriften wie durch seine Person fasziniert. Davon zeugen die zahlreichen Publikationen, die sich mit seinem Werk auseinandersetzen und es für die Gegenwart fruchtbar zu machen versuchen, nicht zuletzt das jüngst vom Philosophie-Magazin herausgegebene Sonderheft zu Nietzsche. Eine besonders spannende Publikation ist nun als Band […]

Philosophie Magazin Sonderheft: „Also sprach Nietzsche“

Nietzsche ist gerade mal wieder schwer in Mode. Das heißt, eigentlich ist er nie so recht aus der Mode gekommen; es gab immer wieder Philosophen und Intellektuelle, die sich auf ihn beriefen oder sich am reichhaltigen Fundus seiner Ideen bedienten. Denn Nietzsches Texte sind, anders als die der meisten Philosophen, keine Abhandlungen über komplexe Denkmodelle, […]

Wilhelm Weischedel: „Die philosophische Hintertreppe — Die großen Philosophen in Alltag und Denken“

Es gibt Bücher, die sind für den eigenen Lebensweg entscheidend. Nach ihrer Lektüre ist nichts mehr, wie es war. Für manche gilt das nur in Bezug auf literarische Werke, andere fühlen sich auch durch Sachbücher in einer tiefen und sonderbaren Weise berührt, die ihre Sicht auf die Welt verändern, und damit auch den Verlauf ihres […]

Florence Braunstein, Jean-Francois Pépin: „1 Kilo Kultur“

Dieses Buch wiegt mehr als 1 Kilo; das ist nicht schlimm, gibt jedoch einen deutlichen Hinweis auf die Handlichkeit dieses Handbuches. Nein, es ist kein Taschenbuch, doch das tut der Tatsache keinen Abbruch, dass es sich bei diesem Titel um ein wirklich hochinteressantes Projekt handelt. Denken wir an die Kulturgeschichte des Abendlandes, so sollte uns […]

Gernot Böhme: „Ästhetischer Kapitalismus“

Es gab mal eine Zeit, in der die Aufgabe der Wirtschaft in erster Linie darin bestand, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen: Nahrung, Kleidung, Wohnen und ein wenig Freizeitgestaltung waren die Bereiche, für die produziert wurde. Nur die Ältesten unter uns dürften sich an diese Zeit des Mangels nach dem Krieg noch erinnern. Schon in […]

Jörg Später: “Siegfried Kracauer – Eine Biographie”

Jörg Später ist Historiker und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg. Er hat jetzt im Suhrkamp-Verlag vorgelegt, worauf viele Intellektuelle gewartet haben, auch wenn sie es vielleicht selbst nicht gewusst haben: die erste umfangreiche Biographie von Siegfried Kracauer. Kracauer ist den meisten bekannt als Filmtheoretiker: Seine Abhandlung Von Caligari […]

Roger Willemsen: „Wer wir waren“

Wir sind einfach zu nah dran, um das Bild der Gegenwart in seiner Gänze zu erfassen. Schlimmer noch, wir kleben nicht nur mit der Nase an der Bildoberfläche, sondern wir sind ein Teil des Bildes selbst. Wie soll man aus einer solchen Position einen vernünftigen und verständigen Blick auf die eigene Gegenwart werfen? Wäre es […]

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