Sinthujan Varatharajah: „Wo Zeit stehen bleibt — Vom Tourismus und seiner Gewalt“

Auf dem Tisch liegt ein Buch, dessen Titel zunächst fast harmlos klingt: „Wo Zeit stehen bleibt. Vom Tourismus und seiner Gewalt“. Erst der Untertitel verrät, dass hier nicht vom Reisen als Freizeitbeschäftigung die Rede sein soll. Es geht um Tourismus als eine Form des Sehens, des Besitzens und des Vergessens; um die eigentümliche Gewalt, die …

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Nicole Garretón u.a. (Hg.): „Zum Umgang mit der deutschen Kolonialvergangenheit — Gegenwärtige und historische Perspektiven“

Es gibt Bücher, die sich wie geschlossene Räume lesen lassen, mit klar markierten Eingängen und Ausgängen, und es gibt solche, die eher an eine offene Debatte erinnern, an ein fortwährendes Gespräch, in dem Stimmen sich überlagern, einander widersprechen, sich korrigieren oder verstärken. Der von Nicole Garretón gemeinsam mit Johannes Jansen und Alina Marktanner herausgegebene Sammelband …

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Timothy Snyder: „Bloodlands – Europa zwischen Hitler und Stalin“

„Mitten in Europa ermordeten das NS- und das Sowjet-Regime in der Mitte des 20. Jahrhunderts vierzehn Millionen Menschen. Der ort, wo alle Opfer starben, die Bloodlands, erstreckt sich von Zentralpolen bis Westrussland, einschließlich der Ukraine, Weißrusslands und der baltischen Staaten. Während der Konsolidierung von Nationalsozialismus und Stalinismus (1933-1938), der deutsch-sowjetischen Besatzung Polens (1939-1941) und des …

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