Polly Tieck: „Die Freundin meines Freundes — Feuilletons aus den 1920er Jahren“

Dieses Buch ist ein guter Beweis dafür, dass die Erforschung der Geschichte — und hierzu gehört natürlich auch die Literaturgeschichte — im Grunde nie abgeschlossen ist: Immer wieder lassen sich unerwartete Entdeckungen machen, neue Konstellationen bilden und variante Interpretationen entwickeln. Verschollen geglaubte Artefakte und sensationelle Archivfunde auf der einen Seite, neue Analysetechniken und wissenschaftliche Verfahren …

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Christian Bommarius: „Im Rausch des Aufruhrs — Deutschland 1923“

Seit einigen Jahren lässt sich ein Sachbuch-Trend beobachten, den man „Jahrhundertbücher“ nennen könnte. Mit Sicherheit handelt es sich um keine neue Entwicklung; Bücher zu Jubiläen hat es immer gegeben: Festschriften, Jubeltexte und kritische Aufarbeitungen der Vergangenheit je nach Anlass und Absicht der Autoren. Doch „gefühlt“ hat diese Jahrestags-Literatur in den vergangenen Jahren einen besonderen Aufschwung …

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