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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Johannes Pausch, Gert Böhm: „Was der Seele gut tut – Im richtigen Rhythmus leben“

Das moderne Leben ist hektisch. Stress plagt die meisten Menschen. Das Tempo in der Arbeitswelt nimmt permanent zu, bei der Freizeitplanung sieht es nicht anders aus, alles muss erlebt werden, überall möchte man dabei sein. Das Leben voll auskosten, ist dies der richtige Weg? Und führt es uns nicht im Gegenteil weg vom bewussten Erleben, […]

Richard David Precht: „Liebe – Ein unordentliches Gefühl“

So viele Bücher gibt es über die Liebe: Liebesgeschichten, Ratgeber, Trost spendende Lebenshelfer,… Doch wissenschaftliche Abhandlungen beschäftigen sich eher selten mit diesem Thema. „In einem Kapitel meines Buches ‚Wer bin ich?‘ hatte ich in einem kleinen Kapitel über die Liebe nur mit der Taschenlampe in den Nachthimmel geleuchtet“, schreibt Precht im Vorwort zu seinem neuen […]

Abtprimas Notker Wolf: „Gönn dir Zeit. Es ist Dein Leben.“

„Der Abt mit der E-Gitarre“, so kennen ihn wahrscheinlich viele aus diversen Fernseh-Dokumentationen. Notker Wolf ist Jahrgang 1940, seit 2000 Abtprimas des Benediktiner-Ordens in Rom und somit Repräsentant von über 800 Klöstern und Abteien weltweit. Dementsprechend ist er viel auf Reisen und führt ein für einen Mönch sehr untypisches und stressiges Leben mit einem prall […]

Mathias Schreiber: „Das Gold in der Seele – Die Lehren vom Glück“

Was ist Glück? – Seit Jahrtausenden suchen die Lehrten, Philosophen, Künstler, Dichter, Glaubenslehrer und Sinnsucher alle Schulen nach einer Antwort. Mathias Schreiber hat sich in seinem Buch „Das Gold in der Seele“ die Aufgabe gestellt, die verschiedenen Formen von Glück und die unterschiedlichen Aspekte des Glücksstrebens aufzuzeigen und einen Überblick über die wichtigsten Wege zum […]

Harald Martenstein: „Der Titel ist die halbe Miete“

Es gibt nur wenige Autoren, die ihre Leser mit dem alltäglichen Wahnsinn unserer Zeit in so unterhaltsamer Form konfrontieren wie Harald Martenstein. „Mehrere Versuche über die Welt von heute“ lautet der Untertitel seines neuen Buches, und wie ein Versuch, sich selbst die Welt zu erklären, wirkt sein Schreiben über die alltäglichen Dinge um uns herum. […]

Julia Friedrichs, Eva Müller, Boris Baumholt: „Deutschland dritter Klasse“

Deutschland befindet sich in der tiefsten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Niemand weiß, wie sich die wirtschaftliche Gesamtlage entwickeln wird. Die Zahlen sehen nicht gut aus. Firmenpleiten und Privatinsolvenzen, Kurzarbeit und Arbeitsplatzverlust, dramatisch sinkende Kaufkraft und rigider Sparkurs der Privathaushalte – in Deutschland stagniert die Nachfrage, und nach dieser Phase der Deflation unserer Währung droht eine […]

Blixa Bargeld: „Europa kreuzweise. Eine Litanei“

Christian Emmerich ist wie ich Berliner und mit Jahrgang 1959 nahezu im gleichen Alter. In den späten 1970er Jahren wurde aus ihm (nach wundersamer Verwandlung und in Anlehnung an die Dadaisten, die damals in West-Berlin sehr en Vogue waren) „Blixa Bargeld“ und Frontmann der „Einstürzenden Neubauten“. Mit seinen „Neubauten“ produzierte er jenen organisiert-chaotischen Lärm, den […]

Lukas Hässig: „Der UBS-Crash“

Es liest sich wie ein Krimi. Und doch ist die Krise des Schweizer Finanz-Multis UBS eine wahre und traurige Geschichte. Traurig weil die Schieflage des größten Schweizer Bankhauses keine schicksalshafte Naturkatastrophe war, sondern eine durch konsequentes Wegschauen und durch wiederholte Fehlentscheidungen selbstverschuldete Entwicklung war, die den Schweizer Staat und die Anleger der UBS viele Milliarden […]

André Comte-Sponville: „Woran glaubt ein Atheist?“

Die Etymologie des Begriffs „Religion“ ist nicht abschließend geklärt. Zwei Ursprünge sind denkbar: Vom lateinischen „religare“ (einbinden, festmachen) oder von „relegere“ (wieder lesen, sammeln, wiederholen). Wenn beide Definitionen miteinander verbunden werden, entsteht ein sinnvolles Konstrukt für diesen Terminus. Der Autor geht in seinem Essay wirklich sehr gründlich vor. Zu schnell definieren wir Religion im Spiegel […]

Paul Watzlawick (Hg.): „Die erfundene Wirklichkeit“

Dieses Buch ist ein Klassiker. Der Reader bündelt Beiträge zum Konstruktivismus, die zumeist aus den 1980er Jahren stammen. Das ist nicht gerade topaktuell; dennoch ist der Konstruktivismus als Fachrichtung der Lernpsychologie auch heute noch eine faszinierende Theorie. Das leicht fortgeschrittene Alter der Beiträge spiegelt sich allerdigs auch in ihrer Lesbarkeit wieder. Manches wirkt im Vergleich […]

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