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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Reiner Marcowitz: „Die Weimarer Republik — 1929 – 1933“

Auch wenn es heißt, dass die Geschichte sich nicht wiederholt, ist es sinnvoll, sich mit historischen Konstellationen zu beschäftigen, die jenen der Gegenwart zumindest in Teilen nicht völlig unähnlich sind, damit man sich besser auf die möglichen Entwicklungen der politischen, gesellschaftlichen und sozialen Strömungen einstellen kann. In der Reihe „Geschichte kompakt“ ist nun die Neuauflage […]

Freya Klier: „Dresden 1919 — Die Geburt einer neuen Epoche“

Wenn man mit der deutschen Novemberrevolution 1918 vor allem Kiel und Berlin und für das Jahr 1919 auch noch München assoziiert, so ist das nicht falsch; aber es ist auch nicht ganz richtig. Denn Dresden spielte während der Endphase des Ersten Weltkriegs und der turbulenten Übergangszeit bis zur Ausrufung der Weimarer Republik eine bedeutende Rolle, […]

Rüdiger Barth, Hauke Friederichs: „Die Totengräber — Der letzte Winter der Weimarer Republik“

Es ist die Chronik eines angekündigten Untergangs. Die politischen Ereignisse des letzten Winters der Weimarer Republik 1932/33 wiesen alle in dieselbe Richtung. Die Machtübernahme durch die NSDAP am 30. Januar 1933 war die logische Konsequenz, ja: das Ziel dieser Vorbereitungen. Danach vollzog sich sukzessive die Umwandlung der parlamentarischen Demokratie der Weimarer Republik in eine nach […]

Curt Moreck: „Ein Führer durch das lasterhafte Berlin — Das deutsche Babylon 1931“

Wer sich für das wilde Berlin der 1920er Jahre interessierte und sich im Internet oder in den Antiquariaten auf die Suche nach entsprechender zeitgenössischer Literatur machte, las oder hörte immer wieder von Curt Morecks Führer durch das lasterhafte Berlin. Doch das Buch selbst war meistens nicht zu finden; und falls doch, wurden hohe Preise aufgerufen. […]

Wolfram Eilenberger: „Zeit der Zauberer — Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929“

Was für ein Buch! Wolfram Eilenberger hat sich das „große Jahrzehnt der Philosophie“, die Zeit von 1919 – 1929, vorgenommen und anhand von vier zentralen Figuren die Bedeutung dieser Dekade für die Philosophie ihrer Zeit und weit darüber hinaus zu ergründen versucht. Das Ergebnis ist in diesem über 400 Seiten starken Buch nachzulesen. Es sind […]

Thomas Blubacher: „Ich jammere nicht, ich schimpfe — Ruth Hellberg. Ein Jahrhundert Theater“

Was hat diese Frau alles erlebt! Die Lebensgeschichte von Ruth Hellberg klingt wie ein wilder Ritt durch die Theater- und Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. In der Tat finden sich nur wenige wichtige Namen in dieser Branche, mit denen die Hellberg nicht gespielt oder die sie nicht gekannt hat. „Mein Leben bestand ja nur aus Theater […]

Andreas Wirsching, Berthold Kohler, Ulrich Wilhelm (Hg.): „Weimarer Verhältnisse? — Historische Lektionen für unsere Demokratie“

Die klare Botschaft dieses interessanten und hochaktuellen Buches aus dem Reclam-Verlag lautet, dass wir uns keine allzu großen Sorgen machen sollten: Berlin ist nicht Weimar, wie Bonn auch schon nicht Weimar war. Die Beiträge in diesem hübsch gestalteten und mit mehreren Illustrationen ausgestatteten Büchlein (120 Seiten dick) stammen von Historikern und Politikwissenschaftlern aus dem universitären […]

Ingrid Pfeiffer (Hg.): „Glanz und Elend in der Weimarer Republik“

Über eines kann sich die Weimarer Republik wirklich nicht beklagen: mangelnde Aufmerksamkeit. Geradezu inflationär hat sich die Beschäftigung mit ihr in nahezu allen medialen Formaten in den vergangenen Jahren intensiviert. Von allen Dächern wird wieder das schrille Lied von der Vergleichbarkeit unserer Verhältnisse mit denen am Ende der Weimarer Republik geträllert, das jetzt vielleicht stimmiger […]

Helmuth Kiesel: „Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1918 – 1933“

Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zählt rückblickend, was im Allgemeinen den Bereich der Kultur und hier im Besonderen den der Literatur betrifft, zu den produktivsten und spannendsten Phasen. Die krisengeschüttelten Jahre der Weimarer Republik scheinen einen besonders inspirierenden Einfluss auf die Schriftsteller jener Zeit gehabt zu haben. Nach dem verlorenen Weltkrieg und dem Zusammenbruch […]

Mascha Kaléko: „Das lyrische Stenogrammheft“

Es gibt Bücher, die muss man einfach kennen. Besser noch, man besitzt sie. Stehen sie erst einmal im eigenen Bücherregal, so kann man sie jederzeit zur Hand nehmen und sich an ihnen erfreuen. Ein solches Buch ist zweifellos Mascha Kalékos Klassiker „Das lyrische Stenogrammheft“. Was fasziniert den heutigen Leser an diesem Büchlein? Sicherlich ist es […]

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