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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Ilka Piepgras (Hg.): „Schreibtisch mit Aussicht — Schriftstellerinnen über ihr Schreiben“

Noch ein Buch über Schreibtische?! — Jein. Kürzlich hatte ich ein Buch mit Schriftsteller-Gesprächen über ihre Schreibtische besprochen (Klaus Siblewski: „Es kann nicht still genug sein“), und darin ging es über weite Strecken um die Materialität des Schreibens. In diesem hier vorliegenden Buch geben hingegen Schriftstellerinnen selbst Auskunft über ihr Schreiben. Anders als bei dem […]

Klaus Siblewski: „Es kann nicht still genug sein — Schriftsteller sprechen über ihre Schreibtische. Mit 22 Fotografien“

Wie sieht eigentlich Ihr Schreibtisch aus? — Diese Frage wird man kaum jemandem stellen, ganz einfach, weil es auch niemanden interessieren würde. Was für die allermeisten Schreibtische gelten mag, sieht bei den Schreibtischen von Schriftstellern jedoch ganz anders aus! Denn hier könnte man, so die Vermutung, den Autoren vielleicht das eine oder andere Geheimnis entlocken, […]

Hanns-Josef Ortheil: „Was ich liebe und was nicht“

Die Bücher von Hanns-Josef Ortheil sind bedingungslos autobiographisch. Das ist einerseits der Grund für ihre starke Authentizität und für eine realistische Abbildung unserer Wirklichkeit; andererseits birgt ein solch konsequent autobiographisches Schreiben auch immer die Gefahr eines selbstgefälligen Tones oder — schlimmer noch — der Langeweile. Es liegt nicht zuletzt an dem Schreibstil und an seiner […]

Haruki Murakami: „Von Beruf Schriftsteller“

Haruki Murakami ist ein scheuer Mensch. Er steht nicht gerne in der Öffentlichkeit, und so ranken sich um diesen japanischen Bestseller-Autor auch nach einer über dreißigjährigen Tätigkeit als Schriftsteller immer noch eine Reihe von Legenden und Spekulationen. Nun (2016) hat Murakami sein Schweigen gebrochen, und er tut dies auf höchst angenehme Weise, indem er in […]

Katja Lange-Müller: „Das Problem als Katalysator — Frankfurter Poetikvorlesungen“

In ihren Frankfurter Poetik-Vorlesungen geht Katja Lange-Müller ans Eingemachte. Die Frage nach den Bewertungskriterien für gute Literatur wird immer wieder gestellt, und Katja Lange-Müller stellt sie sich selbst im Rahmen ihrer fünf Vorlesungen an der Frankfurter Goethe-Universität. Gute Literatur entsteht vor allem dann, wenn das Schreiben not-wendig ist, also eine Not wenden kann, mit anderen […]

Thomas Hettche: „Unsere leeren Herzen — Über Literatur“

Dieses Buch wirkt seltsam aus der Zeit gefallen. Das ist bitteschön als ein großes Lob zu verstehen! Denn die hierin versammelten Texte sind in der Lage, den Leser mit einem neuen Blick auszurüsten, wenn es um die Beschäftigung mit Literatur geht. Doch worum geht es eigentlich in diesem Buch? Thomas Hettches Essays über Literatur sind […]

Atilla Vuran, Gunnar Seide: „Promovieren heißt Scheitern — Damit Sie am Scheitern nicht scheitern“

Der Weg zur Promotion ist vergleichbar mit dem Besteigen einer langen, langen Treppe. Jede einzelne Stufe muss genommen, keine darf übersprungen werden. Um eine Stufe zu erklimmen, braucht man eine Planung, dann folgt die Durchführung, die darüber entscheidet, ob wir Erfolg haben oder scheitern. Wenn wir scheitern, müssen wir neu planen und es erneut versuchen. […]

Paul Ewen: „Francis Plugs Handbuch für Autoren”

Dies ist kein Handbuch für Autoren, sondern ein Roman. Dies ist aber nicht nur ein Roman, sondern eben auch ein Handbuch für Autoren. — Was denn nun?! Beginnen wir mit dem Namen: Francis Plug. Das ist natürlich ein Pseudonym. Niemand heißt so. Oder doch? Auf jeden Fall hat sich der Autor (mit richtigem Namen heißt […]

Volker Weidermann: „Dichter treffen — Begegnungen mit Autoren“

Man kennt den Literaturwissenschaftler Volker Weidermann aufgrund seiner zahlreichen Publikationen zur deutschen Literaturgeschichte. Er arbeitete viele Jahre als Literaturredakteur und Feuilletonchef bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. 2015 wechselte er zum Spiegel; trotz dieses Wechsels zum Boulevard ist er nach wie vor eine wichtige Stimme der deutschen Literaturkritik. Seit Ende 2015 moderiert er auch die Neuauflage […]

Oliver Ruf: „Kreatives Schreiben“

Georg Christoph Lichtenberg war der Meinung, dass „Schreiben etwas erweckt was man vorher nicht deutlich kannte, ob es gleich in uns lag“. Vielleicht ist damit schon alles gesagt, was man sich vom kreativen Schreiben erhoffen mag: dass es in uns einen Prozess in Gang setzen möge, der kreative Kräfte freisetzt und die Ideenquelle zum Sprudeln […]

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