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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Alain de Botton, John Armstrong: „Wie Kunst Ihr Leben verändern kann“

Für Immanuel Kant war ein Kunstwerk etwas, an dem wir uns erfreuen und ihm mit einem „interesselosen Wohlgefallen“ begegnen. Doch Alain de Botton ist das zu wenig. Was wäre, wenn Kunst eine therapeutische Funktion hätte und das Potenzial, unser Leben zu verändern? Botton möchte der Kunst gerne wieder eine Funktion geben. Ganz in der englischen […]

Philosophie Magazin, Reclam Verlag (Hg.): „Sind wir dafür geschaffen, in Paaren zu leben?“

Seien wir ehrlich: Früher oder später kommt man in einer Partnerschaft an einen Punkt, an dem man sich fragt, ob das Leben als Paar wirklich der Weisheit letzter Schluss sein kann. Die Antwortet lautet natürlich: nein. Und ebenso natürlich gehen wir — und alle Anderen — immer wieder neue Partnerschaften ein, denn dieses Mal wird […]

Andreas Mayer: „Sigmund Freud zur Einführung“

„Wer sich um ein Verständnis der Kulturen der westlichen Welt des 20. Jahrhunderts bemüht, wird eine Auseinandersetzung mit dem Werk von Sigmund Freud schwerlich vermeiden können.“ — So beginnt die Einführung in das Werk von Sigmund Freud, die jüngst von Andreas Mayer im Junius-Verlag erschienen ist. Andreas Mayer lehrt in Paris und kann bereits auf […]

Wilhelm Schmid: „Sexout – Und die Kunst, neu anzufangen“

Also kein Sex mehr. Die allgemeine Lustlosigkeit scheint ebenso zu unserer Zeit zu gehören wie die flächendeckende Verbreitung von Smartphones und das Stöhnen über die fehlende Zeit. Keiner hat mehr Zeit, keiner hat mehr Sex. Die Selbstaussagen hören sich natürlich gaaanz anders an, doch bestenfalls eine relativ kleine Gruppe hat noch regelmäßigen Sex. Jene happy […]

Christian Keysers: „Unser empathisches Gehirn – Warum wir verstehen, was andere fühlen“

Vielleicht wird man in wenigen Jahren spöttisch auf die „Spiegelneuronen“ zurückblicken und diese Theorie menschlicher Empathie belächeln; aber das Bild eines neuronalen Spiegelns ist hübsch und leicht verständlich, weshalb man sich seiner bedienen sollte, solange man keine bessere Erklärung für empathisches Verhalten gefunden hat. Christian Keysers hat nun ein ganzes Buch über das Phänomen menschlicher […]

Interview mit Thomas Suddendorf auf der Frankfurter Buchmesse 2014 zu seinem Buch „Der Unterschied“

KULTURBUCHTIPPS: Herr Suddendorf, Sie haben ein Buch geschrieben über den Unterschied zwischen dem Mensch und anderen Tieren. Warum Sie das gemacht haben, kann man sich fast denken: Sie sind Entwicklungspsychologie und primatenforscher in Australien; Sie lehren und forschen an der Universität von Queensland. Und trotzdem muss es ja einen letzten Anstoß gegeben haben, dieses Buchprojekt […]

Rainer Maria Rilke: „Du mußt dein Leben ändern“

Kann man einen Leser direkter ansprechen, als wenn man von ihm fordert, dass er umkehren und „sein Leben ändern“ müsse? Wohl kaum. Nicht zuletzt deswegen hat es Rilkes Satz, der auch zum Titel dieses kleinen Taschenbuchs aus dem Insel-Verlag geworden ist, derartige Berühmtheit erlangt. Rilkes Antwort auf die Frage nach dem Leben ist einfach: „Alles […]

Hanna Dietz: „Männerkrankheiten – Schmutzblindheit, Mitdenkschwäche, Einkaufsdemenz“

Dieses Buch ist eine Unverschämtheit! Eine völlig einseitige Darstellung! Ein Angriff auf die männliche Vormachtstellung! Und ein unglaublicher Spaß! Um mich gleich zu outen: Ja, ich bin ein Mann und ich kann nicht anders. Ich will auch gar nicht anders sein. Und doch fühlte ich mich bei der Lektüre dieses tendenziösen und absolut unkorrekten Buches, […]

Else Buschheuer: „Verrückt bleiben! – Mein Leitfaden für freie Radikale”

„Die Masse der Menschen führt ein Leben in stiller Verzweiflung.“ Dieser bemerkenswerte Satz stammt von Henry David Thoreau. Vor fast 160 Jahren beschrieb er in „Walden“ sein Einsiedlerleben in einer Blockhütte, in die er sich 1845 in die er sich in die Wälder von Concord (Massachussetts) am Walden Pond zurückzog. Dieser Satz von den Menschen […]

Ulrich Schnabel: “Muße – Vom Glück des Nichtsstuns”

Die Kunst des Nichtstuns ist aus der Mode gekommen. Oft wird Muße mit Müßiggang in Verbinddung gebracht, was leider falsch ist. Während der Müßiggänger einen natürlichen, ja manchmal sogar professionellen Hang zum Faulsein pflegt, ist, wer der eigenen Muße nachgeht bzw. sie hat, nur scheinbar inaktiv. Die Muße kann mitunter den Geist in einen sehr […]

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