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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Ralf Junkerjürgen: „Jules Verne“

Das bürgerliche 19. Jahrhundert war das Zeitalter der Industrialisierung und der Wissenschaften. Die damalige rasante Entwicklung der für uns heute so selbstverständlichen Infrastrukturen der kommunalen Versorgung, des Verkehrs- und Kommunikationswesens legte das Fundament für die sie begleitende Industrialisierung und mit ihr der Bildung jener modernen Bürgergesellschaft, wie wir sie mit dem Beginn der Moderne identifizieren. […]

Mathieu Vidard: „Science to go — Merkwürdiges aus der Welt der Wissenschaft“

Es ist charakteristisch für unsere beschleunigte Zeit, dass wir bei der Aufnahme von Informationen zunehmend den kürzesten Weg bevorzugen: Twitter-Nachrichten, WhatsApp-Meldungen, kurze Flash-News versorgen uns mit den scheinbar wichtigsten täglichen Eckdaten, mit deren Hilfe wir uns ein „Bild“ von der Welt machen, in der Hoffnung auf ein wenig Stabilität und Übereinstimmung mit unseren Erwartungen. Übertragen […]

Steven Pinker: „Aufklärung jetzt — Für Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt. Eine Verteidigung.“

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Das schrieb Immanuel Kant in seinem berühmten Essay „Was ist Aufklärung?“ im Jahre 1784. Als Kant diese kurze Schrift verfasste, war jene Epoche, die wir heute als Aufklärung (Enlightenment, Siècle des Lumières, Siglo de las Luces, просвещéние) bezeichnen, schon seit einigen Jahrzehnten ein internationales Phänomen, eine Zeit […]

Georg Christoph Lichtenberg: „Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen… – Aphorismen und andere Sudeleien“

Sammlungen mit Aphorismen und Auszügen aus den Sudelbüchern Lichtenbergs gibt es zuhauf. Was bereits beim flüchtigen Durchblättern eine kurzweilige Lektüre verspricht, stellt sich in den meisten Fällen bei genauerer Betrachtung als eine mehr oder weniger beliebig getroffene Auswahl aus den Aufzeichnungen Lichtenbergs heraus, deren Qualität stark vom Herausgeber abhängt. Die hier vorliegende Auswahl von Ulrich […]

David Shields: „Das Dumme am Leben ist, dass man eines Tages tot ist“

Der Paläontologe Stephen Jay Gould antwortete auf die Frage nach dem Sinn des Lebens: „Wir sind hier, weil eine merkwürdige Gruppe von Fischen eine seltsame Anatomie der Flossen hatte, die sich in Beine für terrestrische Kreaturen transformieren konnten; weil Kometen die Erde trafen, die Dinosaurier zunichte machten und dadurch die Säugetiere eine Chance erhielten, die […]

Richard Fasten: „Das Lexikon des verbotenen Wissens“

Richard Fasten schreibt Krimis, arbeitet für radioeins und den rbb und hat bereits einige witzige Bücher wie „Von Klettverschluss bis G-Punkt – Das Lexikon der großen Entdeckungen“ und andere Bücher mit schrulligen Titeln geschrieben. – Nun also geht es ans Eingemachte: ein Lexikon des verbotenen Wissens. Doch wer verbietet hier eigentlich wem, was zu wissen? […]

Harald Lesch, Jörn Müller: „Weißt Du, wie viel Sterne stehen?“

„Stellen wir uns vor, es gäbe keine Sterne, hätte nie welche gegeben. Was glauben Sie: Würde das groß auffallen, oder würden wir die Sterne gar vermissen? Nun, vermissen würden wir sie ganz bestimmt nicht! Denn – es gäbe uns gar nicht. Es gäbe überhaupt niemanden, nirgendwo auch nur ein Fünkchen Leben! Leben benötigt Energie, um […]

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