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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Philipp Blom: „Die zerrissenen Jahre — 1918-1938“

Das Buch „Die zerrissenen Jahre“ ist der zweite Teil von Philipp Bloms Geschichte der Moderne. Um wirklich verstehen zu können, warum die Jahre zwischen den beiden Weltkriegen so zerrissen waren und warum es trotzdem solch intensive und vielseitige, hoffnungsvolle und hoffnungslose zwei Jahrzehnte waren, muss man zuvor den ersten Teil „Der taumelnde Kontinent – Europa […]

Norman Ohler: „Der totale Rausch – Drogen im Dritten Reich“

Pervitin. Die besten, schlimmsten und unglaublichsten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst. Keine Persiflage auf den nationalsozialistischen Drogenkonsum könnte sich einen besseren Produktnamen für die Volksdroge Metamphetamin ausdenken als die Temmler-Werke in Berlin, die sie in den 1920er Jahren als das bislang wirkungsstärkste „Weckamin“ entwickelt hatten. Pervitin wurde schnell zur ersten nationalsozialistischen Perversion in […]

Franz Memelsdorff / Georg Heller: „Im KZ – Zwei jüdische Schicksale 1938/1945“

Die dokumentarische Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus und des Holocausts reißt auch über 67 Jahre nach Kriegsende nicht ab, und das ist gut so. Die Unfassbarkeit der Gräueltaten der Nazidiktatur ließe sowohl die Sprachlosigkeit als Reaktion vermuten als auch ihr Gegenteil, ein sich in eloquenter und Fakten anhäufender Dokumentationsfreudigkeit ergießender Sublimierungsdrang der Betroffenen wie der […]

James Webb: „Das Zeitalter des Irrationalen. – Politik, Kultur und Okkultismus im 20. Jahrhundert“

Der Schotte James Webb lebte nur von 1946 bis 1980. Er studierte am Trinity College in Edinburgh und erwarb sich umfassende Kenntnisse in europäischen Sprachen und neuer Geschichte. Webb war Ideenhistoriker. In seinem Buch „Das Zeitalter des Irrationalen“ (The Occult Establishment) untersucht er die Geschichte und die kulturellen Hintergründe von Leitideen der modernen Gesellschaft. Dabei […]

Nicholas Goodrick-Clarke: „Im Schatten der schwarzen Sonne“

Kulte und okkulte Symbole gehen seit jeher eine enge Verbindung ein. Symbole werden durch Kulthandlungen gemeinschaftlich erlebbar, und Kulthandlungen ohne eine kräftige Symbolik wirken seltsam fad und blutleer. Es ist hinlänglich bekannt, dass der Nationalsozialismus im Dritten Reich von Anfang an Symbole aus arischen Mythen und Kulten bewusst zur Verstärkung seiner die Massen faszinierenden Wirkung […]

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