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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Benjamin Beil, Jürgen Kühnel, Christian Neuhaus: „Studienhandbuch Filmanalyse“

Der Film gehört seit über 100 Jahren zu den Leitmedien unserer Kultur. Ähnlich wie in anderen Bildmedien wie der Malerei, der Fotografie und dem Druckbild, so hat sich auch im Film sehr schnell eine eigene Bildsprache entwickelt, die ihren eigenen Gesetzen unterliegt. Will man einen Film verstehen, also nicht nur die Handlung des Films als [...]

Bernd Stiegler, Felix Thürlemann (Hg.): „Das subjektive Bild – Texte zur Kunstphotographie um 1900“

Schaut man sich die arrangierten und sorgfältig komponierten Fotos dieses Buches an, etwa Eduard Steichens Portrait von Auguste Rodin oder die Landschafts- und Genre-Aufnahmen von Theodor und Oscar Hofmeister, so wird schnell deutlich, wie sehr sich die Kunstphotographie vor hundert Jahren noch den seit Jahrhunderten gültigen Kompositionsregeln der Malerei verpflichtet sah – und wie wenig [...]

Douglas Coupland: „Marshall McLuhan – Eine Biografie“

Am 21. Juli 1911 wurde in Edmonton, Kanada, ein Mensch geboren, der die Welt und unseren Blick auf die Medien veränderte. Marshall McLuhan war der bekannteste Medienkritiker der 1960er Jahre und wurde in den USA und Kanada zu einem wissenschaftlichen Popstar und Kommunikations-Guru. Wie kaum ein anderer hat McLuhan unsere Welt der Medien kritisch betrachtet [...]

Sascha Adamek: „Die facebook-Falle – Wie das soziale Netzwerk unser Leben verkauft“

Immer wieder wird betont, dass die freiheitlichen Bewegungen und Revolutionen in Tunesien, Ägypten und anderen nordafrikanischen Staaten nur durch Twitter und Facebook möglich geworden wären. Erst der beherzte Protest der internet-affinen Jugend hätte den Machtzerfall der verkrusteten Strukturen richtig in Gang gebracht. Im Iran hat das leider nicht so gut geklappt, denn drei Wochen vor [...]

Yvonne Feller, Florian Flechsig: „Wir sind jung und brauchen das Geld – Ein Selbstversuch“

Man muss nicht jung sein, um Geld zu brauchen. Aber wenn man jung ist, hat man eine Menge Ideen, wie man zu Geld kommen kann. Die beiden Autoren dieses interessanten Buches sind Jahrgang 1980 und 1983 und gehören zu der kreativen Berliner Randgruppe des so genannten „Medienprekariats“. Kunstschaffende im Medienbereich, von denen es in Berlin [...]

Stephan Weichert, Leif Kramp, Hans-Jürgen Jakobs (Hg.): „Wozu noch Journalismus? – Wie das Internet einen Beruf verändert“

Zweipunktnull ist zum Mode-Suffix für alles geworden, was einen modernen Touch erhalten soll. Das Alte ist unschick geworden und wird durch das Neue, Fortschrittliche, ersetzt. Wir kennen das vor allem beim „Web 2.0“, das alles schöner, schneller und interaktiver gemacht hat. Endlich kann der Leser aus seiner passiven Zwangsrolle heraus und selbst zum Macher, zum [...]

Anton Simons: „Journalismus 2.0“

Wie reagiert der traditionelle Journalismus auf die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre? Der Siegesszug des Internets und der grundlegende Wandel des Netzes von einem reinen Informations- zu einem Kommunikations-Medium haben nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen zur Folge. Neben den klassischen Distributionsmedien Print, Hörfunk, Radio und TV stehen nun vor allem das Internet und [...]

Nea Matzen: „Onlinejournalismus“

Alle reden nicht nur vom Internet, sie nutzen es jeden Tag. Es ist in den letzten Jahren zu einer Selbstverständlichkeit geworden, das Internet beruflich und privat für alle denkbaren Aufgaben zu benutzen. Wir gehen ins Netz, um eine Pizza zu bestellen, die Gebrauchsanleitung für die alte Digitalkamera hervor zu kramen oder um in Kontakt mit [...]

Matthias N. Lorenz: „Literatur und Zensur in der Demokratie“

Die aktuelle Diskussion um das jüngst erschienene Buch „Deutschland schafft sich ab“ des (mittlerweile ehemaligen) Bundesbank-Vorstandsmitglieds und langjährigen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin lässt beim unvoreingenommenen Beobachter die Frage aufkommen, wie weit es mit der viel gepriesenen freien Meinungsäußerung in Deutschland her ist. Sarrazins absichtlich zugespitzte und polemische Äußerungen zur Sozialproblematik und der deutliche Angriff gegen [...]

Peter Overbeck (Hg.): „Radiojournalismus“

Mit der Einführung des privaten Rundfunks in der ersten Hälfte der 1980er Jahre bekamen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Konkurrenz. Die Entwicklung des Internet mit seinen neuen technischen Möglichkeiten hat diesen Trend nur noch verstärkt. Und mit relativ einfachen Mitteln kann seit einiger Zeit eigentlich sogar jedermann sein eigenes Radioprogramm machen: Podcasting heißt hier das Zauberwort. Umso [...]

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