Charlotte Mew: „Alle belebten Dinge halten den Atem an — Gedichte“

Der Band „Alle belebten Dinge halten den Atem an“ versammelt Gedichte von Charlotte Mew, deren Werk lange Zeit eher als Randphänomen der englischen Literaturgeschichte wahrgenommen wurde und erst in jüngerer Zeit jene Aufmerksamkeit erfährt, die seiner eigentümlichen Modernität entspricht. Schon der Titel der deutschen Ausgabe evoziert jenes Moment des Innehaltens, das für Mews Schreiben zentral …

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Annemarie Stoltenberg (Hg.): „Magie des Lesens — Die schönsten Geschichten über die Liebe zum Buch“

Man kann dieses Buch von vorn lesen oder irgendwo in der Mitte aufschlagen, man kann sich treiben lassen oder gezielt verweilen – und genau darin liegt bereits eine seiner stillen Aussagen. „Magie des Lesens – Die schönsten Geschichten über die Liebe zum Buch“ ist kein Band, der auf ein Ziel zustrebt, sondern einer, der den …

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Stefan Weidner: „1001 Buch — Die Literaturen des Orients“

Der Orient, das ist seit jeher die perfekte Projektionsfläche für all unsere Träume, Sehnsüchte und Ängste: das Morgenland, das Land der Märchen und Sagen, der unbekannten Schönheiten und der geheimnisvollen Riten und die Wiege einer Jahrtausende alten Kultur. Doch gab es den „Orient“ überhaupt? Ist er nicht vielmehr ein Produkt des Kolonialismus und des eurozentrischen …

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Hans-Dieter Gelfert: „Was ist ein gutes Gedicht? — Eine Einführung in 33 Schritten“

Was ist ein gutes Gedicht? — Die meisten dürften spontan denken, ein gutes Gedicht ist eines, das mir gefällt. Doch so leicht darf man es sich nicht machen, gerade wenn es um moderne und freie Lyrik geht. Jene Texte sind einerseits stark verdichtet (das ist ja die Bedeutung von Dichtung), andererseits sind viele lyrischen Texte …

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Mascha Kaléko: „Das lyrische Stenogrammheft“

Es gibt Bücher, die muss man einfach kennen. Besser noch, man besitzt sie. Stehen sie erst einmal im eigenen Bücherregal, so kann man sie jederzeit zur Hand nehmen und sich an ihnen erfreuen. Ein solches Buch ist zweifellos Mascha Kalékos Klassiker „Das lyrische Stenogrammheft“. Was fasziniert den heutigen Leser an diesem Büchlein? Sicherlich ist es …

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Erich Kästner: Sonderbares vom Kurfürstendamm – Berliner Beobachtungen

Es fällt nicht schwer, diesen Kästner zu lieben. Wo Kästner draufsteht, kann man nichts falsch machen. Vor allem ein weiterer Band in der scheinbar endlosen Reihe von Kompilationen Kästner´scher Texte, die regelmäßig aus den unergründlichen Tiefen der Archive vom Atrium-Verlag geborgen und als Schätze der Welt geschenkt werden, darf ungesehen als ein Juwel betrachtet und …

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