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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Ralph Gleis (Hg.): „Gustave Caillebotte — Maler und Mäzen des Impressionismus“

Im Sommer 2019 lädt die Alte Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin zu einer großen Impressionisten-Schau. Im Mittelpunkt steht eine Person, die weniger bekannt ist als die berühmten Impressionisten Renoir, Manet, Monet, Pissarro, Degas oder Cezanne, und doch war Gustave Caillebotte eine zentrale Figur, die als Mäzen zum einflussreichen Wegbereiter für die Anerkennung des Impressionismus […]

Richard Schneider: „Berlin — Industrie und Technik in der Malerei von 1847 bis 1929“

Industrie und Technik dürften diejenigen Bereiche der gesamtgesellschaftlichen Modernisierungstendenzen des 19. Jahrhunderts sein, die im Stadtbild der sich gleichzeitig formenden Großstädte — und hier allen voran in Berlin — die prägnantesten Spuren hinterlassen haben. Somit scheint es naheliegend, dass sich die Kunst auch immer mehr den Phänomenen der Großstadt zuwandte. Mitte des 19. Jahrhunderts befreite […]

Stefan Jordan, Jürgen Müller (Hg.): „Grundbegriffe der Kunstwissenschaft“

Viele interessieren sich für Kunst. Sie ist ein wichtiger Teil unserer Kultur, ein Medium unserer Interpretation der Wirklichkeit und Objekt unserer ästhetischen Anschauung. Natürlich gibt es nicht die Kunst, sondern unzählbar viele Facetten künstlerischer Ausdrucksformen. Dieses praktische kleine Büchlein ersetzt keine Einführung in die Kunstgeschichte. Diese Aufgabe leisten andere hervorragende Publikationen, auch aus dem Reclam-Verlag. […]

Manuela Damianakis (Hg.): „Betriebsstörung — 30 Jahre GEHAG Forum“

Die GEHAG GmbH war ein Wohnungsunternehmen in Berlin. 1924 als Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft gegründet, fusionierte die GEHAG 2009 mit der „Deutschen Wohnen“. Diese Wohnungsbaugesellschaft kam in den letzten Jahren leider immer wieder in die Schlagzeilen — ob zurecht, kann und soll an dieser Stelle nicht bewertet werden. Im Zusammenhang mit dieser Publikation jedoch […]

Susanna Partsch: „Schau mir in die Augen, Dürer — Die Kunst der Alten Meister“

Wir besuchen die Museen und schauen uns die alten Gemälde an. Wir finden sie schön, hässlich, ansprechend oder abstoßend, interessant oder langweilig. — Doch wie betrachten wir diese Bilder? Sind wir unvoreingenommene, weil uninformierte, Betrachter? Was sehen wir wirklich? Und was über-sehen wir? Als Menschen von heute schauen wir bei Betrachten alter Gemälde automatisch in […]

Hanno Rauterberg: „Wie frei ist die Kunst? – Der neue Kulturkampf und die Krise des Liberalismus“

Die Kunst im Würgegriff von Ikonoklast*innen lässt den Kunstkritiker Hanno Rauterberg die Frage nach ihrer Freiheit umso dringlicher stellen, je mehr sich die Beispiele eines Angriffs auf die Kunstfreiheit häufen. Wir hatten uns zu sehr an die Freiheiten in einer demokratischen und offenen Gesellschaft gewöhnt und sie als selbstverständlich vorausgesetzt. Doch nun merken wir in […]

Katharina Fink, Nadine Siegert (Hg.): „Lieblingsstücke — 36 Objekte des Monats“

Das Iwalewahaus ist eine Institution der Universität Bayreuth. Es wurde bereits 1981 gegründet und versteht sich als ein Haus für Kunst und Wissenschaft sowie als ein interaktives Museum, als Raum der Begegnung mit Werken und Künstler_innen. Der Schwerpunkt liegt auf moderner und zeitgenössischer Kunst aus dem Afrikaraum, aber auch Kunst aus dem asiatischen und pazifischen […]

Alan Bennett: „Geht ins Museum“

In der SALTO-Reihe des Wagenbach-Verlags ist ein neues Büchlein von Alan Bennett erschienen, das den schlichten Titel „Geht ins Museum“ trägt. Nun könnte man den Titel einerseits so interpretieren, dass es heißt: Alan Bennett geht ins Museum. Das ist auf jeden Fall richtig, doch auch jene alternative Interpretation, dass es sich um eine Aufforderung an […]

Arnold Hauser: „Sozialgeschichte der Kunst und Literatur“

Arnold Hauser (1892 – 1978) zählt zweifellos zu den bedeutendsten Kultursoziologen des 20. Jahrhunderts. Ab 1916 gehörte er (durch Vermittlung seines Freundes Karl Mannheim) dem Budapester Sonntagskreis um Georg Lukács an, was für seine weitere intellektuelle und wissenschaftliche Entwicklung prägend war. Kunst war für Hauser der standortgebundene Ausdruck eines gesellschaftlichen Zustands. Er verstand ein Kunstwerk […]

Boris von Brauchitsch: „Kleine Geschichte der Fotografie“

Es gibt sehr viele Publikationen, die die Geschichte der Fotografie erzählen. Die meisten Bücher orientieren sich an der technischen Entwicklung der Fotografie von ihren Anfängen bis zur Digitalisierung; oder sie erzählen die Fotografie-Geschichte anhand von berühmten Fotografen oder Fotografien. Warum also sollte man der hier vorliegenden Kleinen Geschichte der Fotografie von Boris von Brauchitsch den […]

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