Alfred Andersch: „Der Vater eines Mörders“

Alfred Anderschs letzte Erzählung „Der Vater eines Mörders“, die erst nach seinem Tod im Jahr 1980 veröffentlicht wurde, gehört zu jenen schmalen Prosawerken, deren Wirkung weit über ihren geringen Umfang hinausreicht. Auf wenigen Seiten entwirft Andersch nicht nur das bedrückende Bild einer autoritären Schulwelt in der späten Weimarer Republik, sondern zugleich eine Erinnerungsskizze eigener Jugend, …

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Andrea Löw: „Deportiert. ‚Immer mit einem Fuß im Grab‘ — Erfahrungen deutscher Juden“

Die Deportationen jüdischer Mitbürger und anderer stigmatisierter Gruppen während der Zeit des Nationalsozialismus stellen eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte dar. Diese systematische Verfolgung, Ausgrenzung und Vernichtung begann mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 und fand ihren schrecklichen Höhepunkt während des Zweiten Weltkriegs. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begann eine schrittweise Entrechtung und Ausgrenzung …

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