William Dalrymple: „Anarchie — Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company 1600-1874“

Es ist ein eigentümlicher Reiz, der von William Dalrymples umfangreicher Abhandlung über den verhängnisvollen Aufstieg der East India Company 1600-1874 mit dem bezeichnenden Namen „Anarchie“ ausgeht: der Reiz, einem Historiker zuzusehen, der sich weigert, Geschichte als bloße Abfolge von Ereignissen zu erzählen, und stattdessen ein Panorama entwirft, das gleichermaßen politisches Drama, moralische Anklage und erzählerische …

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Joseph J. Ellis: „1776 — Der Sommer der Revolution“

Es gibt zahlreiche Bücher über die Amerikanische Revolution, die sich wie Monumente ausnehmen und bereits durch ihr äußeres Erscheinungsbild bemüht sind, die epochale Bedeutung der historischen Ereignissen zu unterstreichen: wuchtig, umfassend, bemüht um Totalität. Und es gibt Bücher, die sich stattdessen auf einen Moment konzentrieren — einen Sommer, einige Monate, eine prekäre Abfolge von Entscheidungen …

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Peter Ackroyd: „Die Themse – Biographie eines Flusses“

„Themse“ oder „Thames“ ist ein alter Name. Von „Kent“ abgesehen ist es vielleicht der älteste in England belegte Name. Man nimmt an, dass er auf das keltische „tam“ zurückgeht, das „glatt“ oder „sich weit ausbreitend“ bedeutet. Peter Ackroyd ist ein fantastisches Buch gelungen, die Biographie eines Flusses. Die Themse ist mit ihren nur 346 km …

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