Adam Soboczynski: „Die schonende Abwehr verliebter Frauen“

Die Kunst der Verstellung — diesem Thema widmet Adam Soboczynski diesen kleinen Lebensratgeber. Anhand von dreiunddreißig „Fallbeispielen“ führt der Autor den Leser in verschiedene Nuancen jener hohen Kunst der Verstellung ein, die uns in den Augen der Anderen zu angenehmen, liebenswerten, attraktiven und erfolgreichen Menschen machen kann. Der natürliche erste Reflex mag für gewöhnlich darin …

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Rebekka Reinhard: „Die Zentrale der Zuständigkeiten — 20 Überlebensstrategien für Frauen zwischen Wollen, Sollen und Müssen“

Die Philosophin Rebekka Reinhard ist seit Langem eine wichtige Größe im öffentlichen Diskurs, wenn es um Fragen der praktischen Philosophie, der Lebensgestaltung und — nicht zuletzt — der Gleichberechtigung und Gendergerechtigkeit. Bereits vor sieben Jahren hat sich die Autorin mit ihrem Buch „Kleine Philosophie der Macht (nur für Frauen)“ ausführlich und erfrischend undogmatisch mit den …

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Nina Kunz: „Ich denk, ich denk zu viel“

Welches Ziel verfolgt eine Autorin? Was soll ihr Text bewirken? Soll er überhaupt etwas bewirken? Soll er unterhalten, informieren, einen Standpunkt signalisieren, eine Meinung vertreten? Alles zusammen oder nur das eine oder das andere? Ein Essay ist ein Versuch, sich selbst schreibend zu entdecken und die eigene Haltung gegenüber einem Thema zu formulieren. Man (und …

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Leïla Slimani: „Warum so viel Hass? — Essays“

In Frankreich ist Leïla Slimani längst zu einer festen Größe im kulturellen Leben und zu einer der wichtigsten literarischen Stimmen der Intellektuellen in Frankreich avanciert; in Deutschland hingegen ist sie immer noch vielen Lesern unbekannt. Bestenfalls ihre beiden Romane „All das zu verlieren“ und „Dann schlaf´ auch Du“ (für den Slimani den begehrten Prix Goncourt …

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Iwan-Michelangelo D´Aprile: „Fontane — Ein Jahrhundert in Bewegung“

Im Fontane-Jahr 2019 wird der Buchmarkt anlässlich des 200. Geburtstags Theodor Fontanes mit einer ganzen Reihe von Biografien geflutet. Viele sind hervorragend geschrieben, entsprechen den hohen Anforderungen des heutigen Lesepublikums an den Biografen und gewähren einen mehr als umfassenden Einblick in das Leben und Werk Fontanes. Doch eine Biografie sticht aus der Menge heraus und …

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Hans Dieter Zimmermann: „Theodor Fontane — Der Romancier Preußens“

Fontane ist 2019 in aller Munde: der Grand Seigneur aus Neuruppin, der große Romancier Preußen, einer der bedeutendsten Vertreter des Bürgerlichen Realismus, Zeitzeuge und Akteur des 19. Jahrhunderts, Apotheker und Bestseller-Autor, Revolutionär und Korrespondent im preußischen Staatsdienst, Freidenker und Artikelschreiber für die erzkonservative Kreuz-Zeitung, Frauenversteher und Familienmensch, Europäer und Preuße. So vielschichtig wie das 19. …

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Antonia Meiners (Hg): „Die Suffragetten — Sie wollten wählen – und wurden ausgelacht“

Seit 1919 gibt es in Deutschland das Frauenwahlrecht. Seit hundert Jahren also dürfen Frauen wählen — und natürlich auch zur Wahl antreten. Heute, hundert Jahre später, wird immer noch über ein Paritätsgesetz debattiert, und in manchen Landtagen ist es jetzt sogar verbindlich, dass genau so viele Frauen wie Männer für die Listen der Parteien aufgestellt …

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Ursula Krechel: „Stark und leise — Pionierinnen“

Starke und leise Frauen sind in wunderschönen Portraits in diesem bei btb erschienenen Taschenbuch versammelt. Verfasst wurden sie über viele Jahre und zu verschiedenen Anlässen von der bekannten Germanistin Ursula Krechel. Ursula Krechel wurde 1947 in Trier geboren, studierte Germanistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte, lehrte an verschiedenen Universitäten und lebt heute als Lyrikerin und Schriftstellerin in …

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Thomas Bleitner: „Frauen der 1920er Jahre — Glamour, Stil und Avantgarde“

Unsere Zeit bildet sich viel auf ihre Errungenschaften ein bezüglich der Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen in der Gesellschaft. Bis dahin war es ein langer Weg, und dass all diese Errungenschaften nicht einfach nur vom Himmel gefallen sind, ist klar. So haben starke Frauen bereits vor gut hundert Jahren den Weg geebnet, indem sie überkommene …

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Stefan Bollmann: „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“

Natürlich sind Frauen gefährlich. Das war schon immer so. Aber ganz besonders brenzlig wurde es, seitdem die Frauen auch das Lesen lernen durften. Mit dem lese kam natürlich die Leselust, denn Frauen sind ja triebgesteuerte, emotionale Wesen, denen mit Vernunft nicht beizukommen ist — meinten die Männer jener Zeit. Der Siegeszug des Romans als literarische …

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