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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Ralph Gleis (Hg.): „Gustave Caillebotte — Maler und Mäzen des Impressionismus“

Im Sommer 2019 lädt die Alte Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin zu einer großen Impressionisten-Schau. Im Mittelpunkt steht eine Person, die weniger bekannt ist als die berühmten Impressionisten Renoir, Manet, Monet, Pissarro, Degas oder Cezanne, und doch war Gustave Caillebotte eine zentrale Figur, die als Mäzen zum einflussreichen Wegbereiter für die Anerkennung des Impressionismus […]

Richard Schneider: „Berlin — Industrie und Technik in der Malerei von 1847 bis 1929“

Industrie und Technik dürften diejenigen Bereiche der gesamtgesellschaftlichen Modernisierungstendenzen des 19. Jahrhunderts sein, die im Stadtbild der sich gleichzeitig formenden Großstädte — und hier allen voran in Berlin — die prägnantesten Spuren hinterlassen haben. Somit scheint es naheliegend, dass sich die Kunst auch immer mehr den Phänomenen der Großstadt zuwandte. Mitte des 19. Jahrhunderts befreite […]

Roland Jaeger: „Foto-Auge Fritz Block — Neue Fotografie. Moderne Farbdias“

Fritz Block wurde 1889 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Westfalen geboren. Er absolvierte ein Architekturstudium, das er mit der Promotion abschloss. Wegen seiner Schwerhörigkeit wurde er vom Militärdienst freigestellt. 1921 ging Dr. Block nach Hamburg und gründete zusammen mit seinem Studienfreund Ernst Hochfeld das Architekturbüro Block & Hochfeld. Es war eine spannende Zeit des […]

Gabriele Conrath-Scholl (Hg.): „August Sander — Meisterwerke“

Der Fotograf August Sander (1876-1964) ist zweifellos einer der bedeutendsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Charakteristisch für sein photographisches Werk sind vor allem seine Portraitaufnahmen, in denen er schon bald einen eigenen Stil entwickelte, der auch für viele andere Fotografen in der ganzen Welt zum Vorbild wurde. August Sanders 1929 erschienenes Werk „Antlitz der Zeit“, […]

Wilfried Kaute (Hg.): „The Boss don´t care — Kinderarbeit in den USA 1908-1917 — Fotografien von Lewis W. Hine“

Auch im 21. Jahrhundert sind wir, global gesehen, noch lange nicht so weit, uns mit dem bislang Erreichten zufrieden zu geben. Der Schweizer Globalisierungskritiker Jean Ziegler weist in seinem emotionalen und aufrüttelnden Vorwort zu diesem Bildband darauf hin, dass auch heute noch Kinder weltweit ausgebeutet und für gesundheitsschädliche und lebensgefährliche Arbeiten missbraucht werden, sei es […]

Jan Zimmermann (Hg.): „… in den giebeligen und winkeligen Straßen dieser mittelgroßen Handelsstadt — Das Lübeck der Buddenbrooks in frühen Fotografien“

Es gibt Bücher, die herausstechen aus der Vielzahl von Publikationen, weil sie anders sind, von einer anderen Qualität, sei es des Inhalts oder der Form. Im vorliegenden Fall ist es die besondere Qualität sowohl der Form als auch des Inhalts, und warum das so ist, soll im Folgenden kurz erklärt werden. Thomas Manns Roman Buddenbrooks […]

Boris von Brauchitsch: „Kleine Geschichte der Fotografie“

Es gibt sehr viele Publikationen, die die Geschichte der Fotografie erzählen. Die meisten Bücher orientieren sich an der technischen Entwicklung der Fotografie von ihren Anfängen bis zur Digitalisierung; oder sie erzählen die Fotografie-Geschichte anhand von berühmten Fotografen oder Fotografien. Warum also sollte man der hier vorliegenden Kleinen Geschichte der Fotografie von Boris von Brauchitsch den […]

Thomas S. Eberle (Hg.): „Fotografie und Gesellschaft — Phänomenologische und wissenssoziologische Perspektiven“

„Die Fotografie ist in geradezu rasantem Tempo allgegenwärtig geworden.“ Überall begegnen uns Fotos: „auf Plakaten, in Zeitungen und Illustrierten, auf dem Computer, auf Tablets und Smartphones. Sowohl der öffentliche als auch der private Bereich sind von Fotos durchsetzt, und seit der Verbreitung von Kino, Fernsehen und elektronischen Geräten zunehmend auch von bewegten Bildern, also von […]

Boris von Brauchitsch (Hg.): „Unter Dampf – Historische Fotografien von Berliner Regional- und Fernbahnhöfen“

Bahnhöfe sind Knoten- und Wendepunkte des Verkehrs und des Lebens. An Bahnhöfen trennen sich Verliebte oder sehen sich wieder, reisen Einsame, Geschäftige, Erfolgreiche und gescheiterte. An Bahnhöfen wenden und kreuzen sich Lebenswege. Bahnhöfe dienen dem Güter- und dem Reiseverkehr; an Bahnhöfen werden Waren und Menschen umgeschlagen. Bahnhöfe sind Ein- und Austrittsorte der großen Städte und […]

Gerhard Sälter, Manfred Wichmann (Hg.): „Am Rand der Welt — Die Mauerbrache in West-Berlin in Bildern von Margret Nissen und Hans W. Mende“

Wenn man in West-Berlin aufgewachsen ist, so gleicht dieses Buch einer Zeitreise in die Zeit vor 40 Jahren. Als wäre man wieder an denselben Ort zurückgekehrt, an dem man am Ende der 1970er Jahre stand, zurückgekehrt zu jenen immer wieder gleich und doch immer auch ein wenig anders aussehenden Brachflächen in Mauernähe. Gekonnt fangen die […]

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