Walter Benjamin: „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“

Walter Benjamins Berliner Kindheit um Neunzehnhundert beginnt nicht mit einer Geburt, nicht mit einer Familie und auch nicht mit jener feierlichen Geste, mit der die Autobiographie gewöhnlich ihr Recht auf das eigene Leben anmeldet. Dieses Buch besitzt keinen Lebenslauf. Es besitzt Zimmer, Höfe, Straßen, Gegenstände, Gerüche, Namen und Geräusche. Ein Kind erinnert sich hier nicht …

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Nicole Garretón u.a. (Hg.): „Zum Umgang mit der deutschen Kolonialvergangenheit — Gegenwärtige und historische Perspektiven“

Es gibt Bücher, die sich wie geschlossene Räume lesen lassen, mit klar markierten Eingängen und Ausgängen, und es gibt solche, die eher an eine offene Debatte erinnern, an ein fortwährendes Gespräch, in dem Stimmen sich überlagern, einander widersprechen, sich korrigieren oder verstärken. Der von Nicole Garretón gemeinsam mit Johannes Jansen und Alina Marktanner herausgegebene Sammelband …

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