Clemens Niedenthal: „Nahaufnahme – Fotografierter Alltag in West-Berliner Flüchtlingslagern“

Vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer errichtet. Zuvor verließen Tausende von Menschen die DDR. Dieser massenhafte Exodus von qualifizierten Arbeitskräften hätte ohne diese Entscheidung das wirtschaftliche Ausbluten des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden beschleunigt. Wer in Berlin die Mauer überwand oder zuvor als Flüchtling in den Westteil der Stadt gelangte, wurde in einem …

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Klaus-Dietmar Henke (Hg.): „Die Mauer – Errichtung, Überwindung, Erinnerung“

Am 13. August 2011 wird die Mauer 50. Ein runder Geburtstag, aber keiner wird zum Gratulieren kommen. Denn die Mauer ist seit knapp 22 Jahren tot. Es gibt Menschen, bei denen man sich lieber an ihren Todestag als an den Geburtstag erinnert, und so taugte auch der 13. August bis 1989 bestenfalls als Erinnerungstag und …

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Christoph Links: „Das Schicksal der DDR-Verlage – Die Privatisierung und ihre Konsequenzen“

Nach der Wende war Schluss mit lustig. Von der einst blühenden Landschaft des Verlagswesens der DDR mit immerhin 78 lizenzierten Verlagen (1990) existieren heute gerade noch zwölf in eigenständiger Form. Das Meiste wurde privatisiert, abgewickelt, und die guten Namen wurden in westliche Verlagshäuser integriert. In den ostdeutschen Bundesländern werden heute nur noch 2,2% der Buchtitel …

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Constanze Treuber (Hg.): „So haben wir uns eingerichtet – Das DDR-Zuhause-Buch“

Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer in Deutschland. Vieles hat sich seitdem verändert, vieles in Vergessenheit geraten. Während in den ersten Jahren nach der Wende viele ehemalige DDR-Bürger „Meister des Vergessens“ waren und sich in ihrem Denken und Handeln voll auf den westlichen Lebensstil (aka „Kapitalismus“) konzentrierten, lässt sich seit einigen Jahren wieder ein Trend …

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Michael Bienert: „Stille Winkel an der Berliner Mauer“

Michael Bienert versucht in seinem bei Ellert & Richter erschienenen Buch, die ausgetretenen Pfade der Touristenströme zu verlassen und stille Orte entlang der ehemaligen Berliner Mauer zu entdecken. Die Mauer hat ihn auch schon vor 1989 angezogen. Entlang des Mauerstreifens gab es viele stille Orte, und das Niemandsland zwischen Ost und West bot manchem alternativen …

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Peter Jacobs, Peter Kroh: „Das Buch vom Fernsehturm“

Der Fernsehturm gehört zu den markantesten Wahrzeichen Berlins. Eigentlich kann man ihn fast überall sehen, was bei seiner Höhe von über 368 Metern ja auch nicht wundert. Auf dem Cover des im Verlag „Das Neue Berlin“ erschienenen Buches blitzt die Kuppel des Turms im warmen Abendlicht der untergehenden Sonne. Es soll die Verantwortlichen der „Partei“, …

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Michael Magercord: „Endstation Grenze – Bahnhof Friedrichstraße Berlin 1986“

Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer in Berlin und leitete die große politische Wende in Mitteleuropa ein. Wie sah es jedoch nicht lange vorher am zentralen Übergangspunkt der deutsch-deutschen Grenze, am Berliner Bahnhof Friedrichstraße aus? Michael Magercord hat jetzt im Sutton-Verlag einen interessanten Fotoband mit den „geheimen Fotos eines Grenzgänger“ heraus gebracht, der sich mit …

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Richard von Weizsäcker: „Der Weg zur Einheit“

Wir schreiben den 9. November 2009. Welches Datum wäre besser geeignet, um sich dem neu erschienenen Buch von Richard von Weizsäcker, „Der Weg zur Einheit“, zu widmen. Exakt zwanzig Jahre nach dem Mauerfall liefert der damalige Bundespräsident sein Buch zu diesem Abschnitt der deutschen Geschichte ab und erhält prompt die „Corine 2009“, den Internationalen Buchpreis …

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Irina Liebmann: „Stille Mitte von Berlin – Eine fotografische Spurensuche rund um den Hackeschen Markt“

Straßen können Geschichten erzählen und Geschichte erfahrbar machen. Dieser Ansicht ist auch die Autorin Irina Liebmann, die im damaligen Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR, auf Spurensuche nach der Vergangenheit ging. Es war im Jahr 1982, als sie sich unter all den Straßen des alten Berliner Stadtviertels am Hackeschen Markt, zwischen Alexanderplatz und Friedrichstraße gelegen, die …

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Ines Geipel, Andreas Petersen: „Black Box DDR – Unerzählte Leben unterm SED-Regime“

Dieses Buch schließt eine Lücke. Es gibt mittlerweile bergeweise Sachbücher, die sich mit der systematischen Unterdrückung und dem vom Staat ausgehenden Unrecht in dem „ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden“ beschäftigen. Mindestens ebenso hoch ist der Bücherberg mit belletristischer Literatur mit autobiografischen und fiktiven Geschichten über die Befindlichkeit der DDR-Bürger, über das Leben in der …

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