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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Hans Hütt: „Die 50er — Ein Jahrzehnt in Wörtern“ / „Die 60er — Ein Jahrzehnt in Wörtern“

Womit hat man sich in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt? Was prägte den Alltag der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit und das Leben in der DDR zu jener Zeit? Der Journalist Hans Hütt hat in seiner neuen Buchreihe, die passenderweise im Duden-Verlag erscheint, vor allem einen genauen Blick auf eine Reihe von Begriffen geworfen, die seinerzeit […]

Jürgen Hohmuth: „Graustufen — Leben in der DDR in Fotografien und Texten“

So grau wie das Wetter in dieser Jahreszeit, so grau war es in der DDR, wenn der Wind mal wieder aus der Richtung des Braunkohlekraftwerks oder von den Chemie-Fabriken her wehte. In der kalten Jahreszeit sorgten die Ofenheizungen für einen milchigen Grauschleier, und das ganze Jahr über waren Trabis und Wartburgs auf allen Straßen der […]

Peter Schneider: „An der Schönheit kann´s nicht liegen… Berlin – Porträt einer ewig unfertigen Stadt“

Nein, Berlin ist wahrlich keine Schönheit! Das Aschenputtel unter den europäischen Hauptstädten kann weder auf eine lange glorreiche Geschichte zurückblicken, noch mit der reichen und erhabenen Architektur vergangener Jahrhunderte punkten; Berlins Skyline ist im Vergleich zu Chicago oder Frankfurt ein Witz, der Funkturm ist eine kleine Kopie des Pariser Eiffelturms, Berlin hat keine Küstenlinie, kein […]

Interview mit Peter Schneider am 02.04.15 in der Berliner Kneipe „Zwiebelfisch“ zu seinem Buch „An der Schönheit kann´s nicht liegen…“

RALPH KRÜGER: Herr Schneider, wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Buch zu schreiben? PETER SCHNEIDER: Das war die Idee meiner amerikanischen Freunde und Verleger. Dadurch ist auch die erste Fassung dieses Buches im August 2013 in Amerika erschienen. Das ist allerdings eine viel frühere Fassung als die, die Ihnen jetzt vorliegt, weil die […]

Friederike Wißmann: „Hanns Eisler – Komponist. Weltbürger. Revolutionär.“

Johannes Eisler kam als Sohn eines Philosophen und einer Fleischerstochter am 6. Juli 1898 in Leipzig zur Welt. Während er Vater Rudolf mit jenem dem Zeitgeschmack entsprechenden Abstand ehrte, stilisierte er zeitlebens die Mutter zur Arbeiterin hoch. Seine Kindheit verbrachte Eisler in Wien. Schon bald erkannten die Eltern seine musikalischen Neigungen und förderten sie. Sein […]

Annett Gröschner, Arwed Messmer: „Aus anderer Sicht – Die frühe Berliner Mauer“

„In unserem kollektiven Gedächtnis ist die Mauer ein doppelreihiges Band aus Beton, glatt, weiß und mit einem Rohraufsatz, mit einem sorgsam geharkten, leeren Todesstreifen, auf dem sich lediglich Grenzsoldaten und Kaninchen bewegen, und mit Wachtürmen, die in ihrer Einförmigkeit an die Typologien von Plattenbauten erinnern.“ So beschreiben Annett Gröschner und Arwed Mesmer, die beiden Herausgeber […]

Renate von Mangoldt: „Nachtrag zur S-Bahn“

Während in diesen Tagen vor fünfzig Jahren die Berliner Mauer geplant und gebaut wurde und somit den Ostteil der Stadt vom Westen abtrennte, so fuhr die Berliner S-Bahn weiterhin durch West-Berliner Gebiet. Als ein von der Deutschen Reichsbahn unter DDR-Verwaltung geführtes Nahverkehrsunternehmen wurde die S-Bahn in den heißen Zeiten des Kalten Krieges immer wieder zur […]

Clemens Niedenthal: „Nahaufnahme – Fotografierter Alltag in West-Berliner Flüchtlingslagern“

Vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer errichtet. Zuvor verließen Tausende von Menschen die DDR. Dieser massenhafte Exodus von qualifizierten Arbeitskräften hätte ohne diese Entscheidung das wirtschaftliche Ausbluten des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden beschleunigt. Wer in Berlin die Mauer überwand oder zuvor als Flüchtling in den Westteil der Stadt gelangte, wurde in einem […]

Klaus-Dietmar Henke (Hg.): „Die Mauer – Errichtung, Überwindung, Erinnerung“

Am 13. August 2011 wird die Mauer 50. Ein runder Geburtstag, aber keiner wird zum Gratulieren kommen. Denn die Mauer ist seit knapp 22 Jahren tot. Es gibt Menschen, bei denen man sich lieber an ihren Todestag als an den Geburtstag erinnert, und so taugte auch der 13. August bis 1989 bestenfalls als Erinnerungstag und […]

Christoph Links: „Das Schicksal der DDR-Verlage – Die Privatisierung und ihre Konsequenzen“

Nach der Wende war Schluss mit lustig. Von der einst blühenden Landschaft des Verlagswesens der DDR mit immerhin 78 lizenzierten Verlagen (1990) existieren heute gerade noch zwölf in eigenständiger Form. Das Meiste wurde privatisiert, abgewickelt, und die guten Namen wurden in westliche Verlagshäuser integriert. In den ostdeutschen Bundesländern werden heute nur noch 2,2% der Buchtitel […]

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