Walter Benjamin: „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“

Walter Benjamins Berliner Kindheit um Neunzehnhundert beginnt nicht mit einer Geburt, nicht mit einer Familie und auch nicht mit jener feierlichen Geste, mit der die Autobiographie gewöhnlich ihr Recht auf das eigene Leben anmeldet. Dieses Buch besitzt keinen Lebenslauf. Es besitzt Zimmer, Höfe, Straßen, Gegenstände, Gerüche, Namen und Geräusche. Ein Kind erinnert sich hier nicht …

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Jens Wietschorke: „Wien – Berlin. Wo die Moderne erfunden wurde“

Das Spannungsverhältnis zwischen Wien und Berlin um 1900 ist ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte der europäischen Kultur. Beide Städte standen zu dieser Zeit im Mittelpunkt intensiver Modernisierungsprozesse, die die Gesellschaften grundlegend veränderten. Wien, die prächtige Hauptstadt der Donaumonarchie, und Berlin, aufstrebendes Zentrum des Deutschen Kaiserreichs, waren Schauplätze einer kulturellen Auseinandersetzung, die von Rivalität, Innovation …

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Deborah Vietor-Engländer: „Alfred Kerr – Die Biographie“

Die Schwester der Autorin, Shulamit Engländer Amir, wurde mit zwölf Jahren durch einen Kindertransport von Prag ins englische Exil gebracht und gerettet. Sie empfahl der jüngeren Schwester die Lektüre des Jugendromans „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (1971) von Kerrs Tochter Judith. Dadurch inspiriert, begann sich die renommierte Literaturwissenschaftlerin mit dem Leben und Werk von …

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