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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Hans Fallada: „Berliner Abenteuer“

Hans Fallada, der mit bürgerlichem Namen Rudolf Ditzen hieß, kam 1899 mit sechs Jahren das erste Mal nach Berlin, als sein Vater, der Richter Wilhelm Ditzen, in Berlin den Posten des Kammergerichtsrats übernahm. Die Familie lebte damals in der Schöneberger Luitpoldstraße. Der vorliegende Band aus der schönen Reihe Berliner Orte im BeBra Verlag widmet sich […]

Gabriela Wiener: „Unentdeckt“

Gabriela Wiener, geboren 1975 in Lima, Peru, ist eine herausragende Schriftstellerin und Journalistin, die für ihre tiefgehenden und oft selbstreflexiven Werke bekannt ist. Ihr Schaffen umfasst eine Vielzahl von Genres, darunter Essays, Romane und Gedichte, die sich mit Themen wie Identität, Sexualität, Kolonialismus und familiären Beziehungen auseinandersetzen. Sie wurde als Tochter des bekannten politischen Analysten […]

Colette: „Vom Glück des Umziehens“

Sidonie-Gabrielle Colette, bekannt als Colette, war eine der bedeutendsten französischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Leben war geprägt von literarischem Schaffen, künstlerischer Vielfalt und zahlreichen Ortswechseln, die sowohl freiwillig als auch unfreiwillig erfolgten. Diese Umzüge spiegeln die verschiedenen Phasen ihres bewegten Lebens wider und beeinflussten maßgeblich ihr Werk. Colette wurde am 28. Januar 1873 in […]

Klaus Wagenbach: „Die Freiheit des Verlegers – Erinnerungen, Festreden, Seitenhiebe“

Die Zeit drängt. Es ist Anfang Juli, und in wenigen Tagen feiert Klaus Wagenbach seinen 80. Geburtstag. Vor kurzem erschien aus diesem Anlass ein neuer Band mit Texten Wagenbachs aus fünf Jahrzehnten. Es ist ein schönes, dickes Buch, das da im eigenen Verlag erschienen ist. 350 Seiten stark und mit vielen – zum Teil privaten […]

Benoite Groult: „Meine Befreiung – Autobiografie“

Benoite Groult ist die Frau mit dem Salz auf der Haut. „Salz auf unserer Haut“, ihr bekannter Roman einer lebenslangen erotischen Beziehung zwischen einem einfachen, bretonischen Fischer und einer verheirateten Pariser Intellektuellen aus besseren Kreisen, hat sie über Nacht zu einer weltweit bekannten Schriftstellerin gemacht. Das war 1988, und auch davor und danach hat Benoite […]

Eric Ambler: „Ambler by Ambler – Eine Autobiografie“

„Here lies Eric Ambler“ heißt der englische Originaltitel dieses 1985 erschienenen Buches. Der Titel lässt mindestens zwei deutsche Übersetzungen zu: „Hier ruht Eric Ambler“, aber auch „Hier lügt Eric Ambler“. Eric Ambler liebte es, den Leser zu überraschen und ihn immer wieder im Unklaren zu lassen, mit seinen Erwartungen zu spielen. Amblers Autobiografie wurde bereits […]

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