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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Doris Dörrie: „Leben Schreiben Atmen – Eine Einladung zum Schreiben“

Man kennt Doris Dörrie als Regisseurin und Autorin zahlreicher Filme, Romane, Kurzgeschichten und Kinderbücher; weniger bekannt ist ihre Lehrtätigkeit an der Filmhochschule München, an der sie Creative Writing unterrichtet und auch hin und wieder Schreib-Workshops gibt. Aus dieser Tätigkeit scheint auch das vorliegende Buch entsprungen zu sein, und so ist der Hintergrund schnell erklärt. Interessant […]

Helge Hesse: „Die Welt neu beginnen — Leben in Zeiten des Aufbruchs 1775-1799“

Bücher wie diese werden in den letzten Jahren immer häufiger veröffentlicht. „1913“ von Florian Illies war ein großer literarischer Erfolg, ähnliche Kompilationen bedeutender Ereignisse erschienen auch für die Jahre 1914, 1918 oder 1920. Was dem Leser zunächst die Hoffnung vermittelt, sich ein Verständnis der komplexen Zusammenhänge und des Lebensgefühls einer ganzen Epoche durch die möglichst […]

Nina Kunz: „Ich denk, ich denk zu viel“

Welches Ziel verfolgt eine Autorin? Was soll ihr Text bewirken? Soll er überhaupt etwas bewirken? Soll er unterhalten, informieren, einen Standpunkt signalisieren, eine Meinung vertreten? Alles zusammen oder nur das eine oder das andere? Ein Essay ist ein Versuch, sich selbst schreibend zu entdecken und die eigene Haltung gegenüber einem Thema zu formulieren. Man (und […]

Jenny Odell: „Nichts tun – Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen“

Eine junge amerikanische Frau schreibt über die Nöte der digitalisierten Jugend der Welt. Man kann längst nicht mehr national differenzieren; bestenfalls graduell sind die Unterschiede jenes global zu beobachtenden Phänomens digitaler Verwahrlosung. Ohne an dieser Stelle zu spenglern und den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören zu wollen, kann man dennoch festhalten, dass sich die Wirklichkeit in […]

Axel Hacke: „Wozu wir da sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“

Es gibt Autoren und Bücher, auf die man sich einlassen muss, um einen echten Nutzen aus ihnen ziehen zu können. Axel Hacke gehört — zumindest für mich — dazu. Während ich eines seiner letzten Bücher (vielleicht zu Unrecht?) schon bald wieder zur Seite und dann auch recht unversöhnlich rezensiert hatte, habe ich mir bei diesem […]

Magali Nieradka-Steiner: „Glücksorte an der Cȏte d´Azur“

„Fahr hin & werd glücklich“ steht auf dem Kofferanhänger der Illustration auf dem Cover dieses neuen Buches. Ha, sehr witzig — in Zeiten von Corona und Reisewarnungen ist eine Reise an die Cȏte d´Azur in weite, weite Ferne gerückt. Reisen geht im Moment nur im Kopf, in der Fantasie. Aber warum nicht schon einmal eintauchen […]

Karl-Markus Gauß: „Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer“

Gibt es so etwas wie Corona-Literatur? Ist die weltweite Pandemie, die uns in diesem Jahr 2020 ereilt, der Auslöser für eine neue literarische Innerlichkeit? Kann es sein, dass wir uns — ähnlich wie ein Gefangener in seiner Zelle — noch stärker als bisher der imaginierenden Kraft der eigenen Fantasie bedienen (müssen), um uns über die […]

Bernd Stiegler, Felix Thürlemann: „Meisterwerke der Fotografie“

Die Geschichte der Fotografie erzählt mit Hilfe fotografischer Meisterwerke. Die Meisterfotos sind in dem vorliegenden Reclam-Büchlein in chronologischer Reihenfolge mit jeweils einem eigenen Kurzessay versehen. Auf diese Weise bekommen wir nicht nur einen Überblick über die technischen und künstlerischen Entwicklungen der Fotografie seit ihrer Erfindung vor über 150 Jahren, sondern such einen guten Einblick in […]

Thierry Paquot: „Die Kunst des Mittagsschlafs“

Der Mittagsschlaf gehört vielleicht zu den subversivsten Handlungen unserer Gegenwart. Das Primat eines auf Effizienz und Produktivität hin optimierten Lebens lässt den Gedanken an eine Auszeit mitten am Tage undenkbar erscheinen. Doch im Frühjahr 2020 kam Corona. Mit dem Virus kamen der Lockdown und das Home Office, und mit ihnen kam es auch zu einer […]

Per J. Andersson: „Vom Schweden, der den Zug nahm und die Welt mit anderen Augen sah“

Manchmal finden wir gerade in der Beschränkung des Gewohnten einen ungekannten Reiz, der uns ermöglicht, das Neue zu entdecken, entweder in Bezug auf das Gewohnte oder auf uns selbst. Der schwedische Schriftsteller und Reisejournalist Per J. Andersson ist berühmt für seine bunten und spannenden Reisereportagen aus den entlegensten Ecken der Welt und für seine wunderbaren […]

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