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Rezensionen von Büchern aus den Kultur- und Geisteswissenschaften

Jörg Scheller: „(Un)check your privilege – Wie die Debatte um Privilegien Gerechtigkeit verhindert“

Textbeginn   Autor: Jörg Scheller Titel: „(Un)check your privilege – Wie die Debatte um Privilegien Gerechtigkeit verhindert“ Herausgeber: ‎S. Hirzel Verlag GmbH Gebundene Ausgabe: ‎152 Seiten ISBN-10: ‎3777630284 ISBN-13: ‎978-3777630281

Henriette Hell: „Lust: Fuckability, Orgasm-Gap und #metoo“

Ein Buch über Lust? — Das macht neugierig, und in der Tat wird der/die/das lesende Subjekt auch nicht enttäuscht. „Lust“ von Henriette Hell beschäftigt sich mit der „schönsten Todsünde“, wie der Philosoph Simon Blackburn die Wollust bezeichnete. Es geht „Fuckability, Orgasm-Gap und #metoo“, wie es etwas reißerisch im Untertitel heißt. Aber es wird nicht zu […]

Tobias Haberl: „Der gekränkte Mann – Verteidigung eines Auslaufmodells“

Textbeginn Autor: Tobias Haberl Titel: „Der gekränkte Mann – Verteidigung eines Auslaufmodells“ Herausgeber: ‎Piper Gebundene Ausgabe: ‎256 Seiten ISBN-10: ‎3492071139 ISBN-13: ‎978-3492071130

Günter Stolzenberger (Hg.): „Mit Epikur auf Wandertour — Ein Lesebuch für Nachdenkliche“

Sommerzeit ist Reisezeit. So war es jedenfalls in der Ante-Corona-Welt. Nun schreiben wir das Jahr 2021; die Inzidenz-Zahlen sind vergleichsweise niedrig, und die Menschen zieht es wieder an fremde Gestade und südeuropäische Küsten — auch wenn gleich dahinter länderweise die Wälder abbrennen … Im Urlaub lieben es viele Menschen, einfach nur in der Sonne zu […]

Alexander Bogner: „Die Epistemisierung des Politischen — Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet“

Man hätte es eigentlich schon früher merken können, aber seit der Corona-Pandemie ist es ganz offensichtlich: In der politischen Öffentlichkeit — und nicht nur hier — haben die Experten die Macht übernommen. Deutlich häufiger als früher treten in den Medien eloquente Sprecher von Instituten, Wissenschaftler mit Fachkompetenz, Meinungsforscher und Krisen-Manager auf. Allesamt Experten, Menschen, die […]

Doris Dörrie: „Leben Schreiben Atmen – Eine Einladung zum Schreiben“

Man kennt Doris Dörrie als Regisseurin und Autorin zahlreicher Filme, Romane, Kurzgeschichten und Kinderbücher; weniger bekannt ist ihre Lehrtätigkeit an der Filmhochschule München, an der sie Creative Writing unterrichtet und auch hin und wieder Schreib-Workshops gibt. Aus dieser Tätigkeit scheint auch das vorliegende Buch entsprungen zu sein, und so ist der Hintergrund schnell erklärt. Interessant […]

Helge Hesse: „Die Welt neu beginnen — Leben in Zeiten des Aufbruchs 1775-1799“

Bücher wie diese werden in den letzten Jahren immer häufiger veröffentlicht. „1913“ von Florian Illies war ein großer literarischer Erfolg, ähnliche Kompilationen bedeutender Ereignisse erschienen auch für die Jahre 1914, 1918 oder 1920. Was dem Leser zunächst die Hoffnung vermittelt, sich ein Verständnis der komplexen Zusammenhänge und des Lebensgefühls einer ganzen Epoche durch die möglichst […]

Nina Kunz: „Ich denk, ich denk zu viel“

Welches Ziel verfolgt eine Autorin? Was soll ihr Text bewirken? Soll er überhaupt etwas bewirken? Soll er unterhalten, informieren, einen Standpunkt signalisieren, eine Meinung vertreten? Alles zusammen oder nur das eine oder das andere? Ein Essay ist ein Versuch, sich selbst schreibend zu entdecken und die eigene Haltung gegenüber einem Thema zu formulieren. Man (und […]

Jenny Odell: „Nichts tun – Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen“

Eine junge amerikanische Frau schreibt über die Nöte der digitalisierten Jugend der Welt. Man kann längst nicht mehr national differenzieren; bestenfalls graduell sind die Unterschiede jenes global zu beobachtenden Phänomens digitaler Verwahrlosung. Ohne an dieser Stelle zu spenglern und den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören zu wollen, kann man dennoch festhalten, dass sich die Wirklichkeit in […]

Axel Hacke: „Wozu wir da sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“

Es gibt Autoren und Bücher, auf die man sich einlassen muss, um einen echten Nutzen aus ihnen ziehen zu können. Axel Hacke gehört — zumindest für mich — dazu. Während ich eines seiner letzten Bücher (vielleicht zu Unrecht?) schon bald wieder zur Seite und dann auch recht unversöhnlich rezensiert hatte, habe ich mir bei diesem […]

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